Feuerwehr in Rommerskirchen war im Dauer-Sturmeinsatz

Viel Arbeit für die Feuerwehr Rmmerskirchen : Sturm fällt Bäume, beschädigt Dächer und zerrt an Ampel

Das Sturmtief Eberhard hat am Sonntag auch die Feuerwehrleute in Rommerskirchen stark beschäftigt. Zwischen 13 und 23 Uhr waren bis zu 72 Kräfte im Gemeindegebiet zu rund 20 Einsätzen unterwegs. Zur Koordination der Alarmierungen war eine separate zentrale Einsatzstelle eingerichtet worden, verletzte Personen gab es laut Gemeindesprecher und Dezernent Elmar Gasten zum Glück nicht.

Die womöglich aufwändigste Aufgabe mussten die ehrenamtlichen Helfer bei Ramrath, an der Ortsgrenze zu Grevenbroich, leisten. Am Gut Muchhausen war laut Feuerwehrchef Werner Bauer am Sonntagabend ein rund 20 Meter hoher und etwa 80 Zentimeter dicker Baum umgestürzt, der Gebäude und einen Löschteich blockierte. Circa 30 Feuerwehrleute sorgten zwischen 20.30 Uhr und 23 Uhr dafür, dass der Baum zerlegt wurde.

Zweimal griffen die Rommerskirchener auf die Drehleiter der neusser Kollegen zurück: Beim Abbau eines Kamins in Eckum, der abzustürzen drohte, und bei der Demontage der Ampel an der Kreuzung von B59 und K26 (Neurather Straße) bei Oekoven, um deren Einrichtung die Gemeinde lange hart mit dem Kreis gekämpft hatte. Nun zerrte der Sturm so stark an der Signalanlage, dass sie aus Sicherheitsgründen vorübergehend beseitigt werden musste. Darüber hinaus gab es zahlreiche Schäden an Bäumen und Dächern, auch Baumaterial musste gesichert werden. Alle Friedhöfe im Gemeindegebiet wurden am Sonntag wegen des Sturms gesperrt.

Rommerskirchens Bürgermeister Martin Mertens dankte allen Helfern der Feuerwehr noch am Abend für ihr Engagement.

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