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Rommerskirchen: Evangelische Gemeinde feiert

Rommerskirchen : Evangelische Gemeinde feiert

Die evangelische Kirchengemeinde feiert, dass sie seit 50 Jahren eigenständig ist. Verschiedene Gottesdienste – etwa für Motorradfahrer oder Ehepaare – stehen zum Jubiläum auf dem Programm.

Von einem "Jubiläumsjahrzehnt" für die Rommerskirchener Protestanten hatte Pfarrer Thomas Spitzer vergangenen Sommer gesprochen. Nach Spitzers eigenem Silberjubiläum im Vorjahr kann die evangelische Gemeinde nun auf ihre inzwischen 50-jährige Eigenständigkeit zurückblicken. Was gefeiert werden soll.

Den Auftakt wird am 1. April ein Festgottesdienst in der Eckumer Samariterkirche bilden. In der vorösterlichen Passionszeit werden dort jeden Mittwoch zwischen 19.30 und 20 Uhr Passionsandachten abgehalten. Darüber hinaus hat sich das Presbyterium entschieden, die im Vorjahr gestartete Gebetsreihe "Beten '11" fortzusetzen. In seiner jüngsten Sitzung hat das Gremium das Jubiläumsprogramm festgezurrt. So wird das Gemeindefest am 15. Mai unter dem Motto "Im Glauben wachsen" gefeiert und gleichfalls ganz im Zeichen des Jubiläums stehen.

Dessen eigentlichen Schwerpunkt soll der "Frixheimer Sommer" bilden, wie Walter Grubert sagt, der im Presbyterium für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Was seinen guten Grund hat, denn die dort 1955 erbaute Kreuzkirche ist das erste evangelische Gotteshaus überhaupt am Gillbach. Sie ist bereits in den vergangenen Jahren deutlich aufgewertet worden: Seit 2009 wird neben Eckum auch hier jeden Sonntag ein Gottesdienst gefeiert.

Ein Novum in der Gemeinde ist nach den Worten von Küsterin Christine Schmitz ein "Trau-Erinnerungsgottesdienst" am 9. Juli, für den naturgemäß Verheiratete die Zielgruppe sind. Auch einen besonderen Gottesdienst für Motorradfahrer soll es im Sommer geben. Nicht zu kurz kommen schließlich auch die Kinder, für die am 16. Juli aus den Abenteuern des "Ritter Rost" vorgelesen wird – die Federführung hat hier das Kulturcafé in Zusammenarbeit mit den örtlichen Büchereien. Lässt es das Wetter zu, soll auch die große Rasenfläche an der Samariterkirche genutzt werden, so etwa beim Auftritt einer A-cappella-Gruppe.

Den Abschluss des "Frixheimer Sommers" bildet am 16. September ein vom "Kulturcafé" arrangierter Auftritt des aus Frixheim stammenden Varieté-Künstlers "Le Comte de Vivaldi", Stefan Masur. Der "Frixheimer Sommer" hat laut Walter Grubert Versuchscharakter: Sollten die Events Anklang beim Publikum finden, sind für die Folgejahre Fortsetzungen nicht ausgeschlossen.

Fit für den "Frixheimer Sommer" hat die evangelische Gemeinde das Außengelände an der Königsberger Straße bereits gemacht. Einige Bäume sind gefällt worden. "Die Nachbarschaft ist zufrieden", sagt Grubert. Neue Bäume wird die Gemeinde auch pflanzen.

(NGZ)