Erfolgreiche Aktion: Rommerskirchener Sternsinger bringen Segen

Erfolgreiche Aktion : Rommerskirchener Sternsinger bringen Segen

Die „Mobilisierung“ der Sternsinger in der Pfarrgemeinde St. Martinus verlief „anfangs eher schleppend“, wie Pfarrsekretärin Stephanie Dunkel berichtet.

Dass es letztlich immer klappt, und wieder 35 Jungen und Mädchen in Butzheim, Nettesheim, Frixheim und Anstel unterwegs waren, mag auch daran liegen, dass Dunkel den aktiven Sternsingern Anfang Dezember stets einen Nikolausgruß schickt, in dem sie auch auf das Sternsingen hinweist.

Unterwegs waren die knapp zwölf Mal Drei Könige in allen vier Ortschaften, die zur Pfarrgemeinde gehören. Unterstützt wurden die Kinder von einem 19-köpfigen Betreuerteam, das die beachtliche Altersspanne von 13 bis über 80 Jahren aufwies. Sowohl an Lebens- wie an „Dienstjahren“ älteste Betreuerin war die langjährige Organistin und Küsterin Gerti Goertz, die die Kinder zu den eher entlegenen Gehöften begleitete, wo sie auch den Sternsingergruß C+M+B „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) überbrachten, der gern falsch, aber einprägsam mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar übersetzt wird, den Namen der drei zur Krippe pilgernden Königen.

Der erst 19 Jahre alte Jan Redemann ist bereits ein echter „Veteran“: Als Achtjähriger marschierte er erstmals mit und hat seither als Aktiver oder Betreuer noch keine Sternsingeraktion verpasst. In der Aussendungsmesse hatte Pfarrer Meik Schirpenbach die Kreide und die kleinen Weihrauchfässchen gesegnet, ehe sich die Sternsinger anderntags gut sechs Stunden lang auf die Beine machten. Ob der 2019 in der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen-Guilbach erzielte Spendenrekord von gut 18.000 Euro erreicht wurde, steht noch nicht fest. So sind die Sternsinger von St. Stephanus Hoeningen, die 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkels empfangen worden waren, erst am Wochenende unterwegs. Die Sternsinger von St. Martinus können ihre Weihnachtszeit verlängern, sind sie doch traditionell beim Neujahrsempfang der Gemeinde zu Gast, der erst am 26. Januar stattfindet.