Rommerskirchen: Dritter Einbruch innerhalb von 30 Tagen

Rommerskirchen: Dritter Einbruch innerhalb von 30 Tagen

SG Rommerskirchen/Gilbach: Schankwagen wurde beim Versuch, ihn aufzubrechen, stark beschädigt.

Die SG Rommerskirchen/Gilbach hat in diesen Wochen einen traurigen Rekord aufgestellt. Zum dritten Mal binnen 30 Tagen wurde der Fußballverein von Einbrechern heimgesucht.

Diesmal machten sich unbekannte Täter über den Schankwagen her, der nach Vereinsangaben in Facebook dabei "stark in Mitleidenschaft gezogen" wurde. "Es nimmt kein Ende" ist die Vereinsmeldung in der Facebook-Gruppe "Die Rommerskirchener Buschtrommel", fast schon resignierend, überschrieben. Die Polizei ermittelt nach den Worten ihrer Sprecherin Diane Drawe diesmal wegen versuchten Einbruchs. Das Vereinsheim, das zu Karneval und in der vergangenen Woche das Zielobjekt der Einbrecher war, ist diesmal von den Tätern offensichtlich verschont geblieben.

Bei den beiden voran gegangenen Einbrüchen wurden unter anderem mehrere Fernseher gestohlen, wobei die Täter zudem einen nicht unerheblichen Sachschaden anrichteten.

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Der Verein bittet darum, dass sich diejenigen, die irgendwelche Informationen oder auch nur "irgendwo was aufgeschnappt" haben, sich zu melden. Die Kriminalpolizei in Neuss nimmt sachdienliche Hinweise zu Tätern und/oder Tathergang unter der Nummer 02131 3000 entgegen.

Karl-Heinz Wandke, Präsident der SG Rommerskirchen/Gilbach, hatte vorige Woche angekündigt, dass sich die Verantwortlichen nun eingehend mit der recht prekär gewordenen Sicherheitslage befassen wollen. Dabei soll es auch um Konsequenzen gehen, wie beispielsweise eine bessere Absicherung des abgelegen am Gorchheimer Weg befindlichen und an den Gewerbepark IV mit den Silos der Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft angrenzenden Vereinsgeländes gehen. Zumindest diskutiert werden dürfte auch über eine etwaige Versicherung, wobei die für den Verein eigentlich zu kostspielig sein dürfte, wie Wandke schon vor mehr als drei Jahren anmerkte. Als Pächter des gemeindeeigenen Geländes, seit der Fußballplatz 2013 mit Kunstrasen ausgestattet wurde, sind die Kicker darauf angewiesen, knapp zu kalkulieren.

(S.M.)