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Dormagen: CDU setzt sich für E-Bike-Ladesäulen ein

Mobilität in Rommerskirchen : CDU setzt sich für E-Bike-Ladesäulen ein

Der Ausschuss für Umwelt, Tier- und Klimaschutz hat die Gemeindeverwaltung beauftragt zu prüfen, ob am Rathaus und am Sonnenbad Ladesäulen für Elektrofahrräder platziert werden können und ob es dafür Fördergelder geben könnte.

Der Auftrag kam auf Initiative der CDU zustande, die sich in einem Antrag für eine Stärkung der „nachhaltigen Nahmobilität“ in Form der Ladesäulen für E-Bikes eingesetzt hatte.

„Maßnahmen zur Milderung der Effekte des Klimawandels sind eine drängende Aufgabe“, hatte Michael Willmann, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten, formuliert. Dabei spiele Mobilität eine gewichtige Rolle. Willmann: „Zum einen ist Mobilität gerade auf dem Land ein sichernder Standortfaktor, zum anderen trägt sie erheblich zur Klimaveränderung bei. Mit der Bereitstellung der Ladestationen soll das Radfahren für die Bürger in Rommerskirchen attraktiver gestaltet und damit ein Beitrag zur Eingrenzung der Schadstoffemission geleistet werden.“ Die Bereitschaft, das Rad bzw. ein E-Bike zu nutzen, habe nicht zuletzt durch die Coronapandemie einen Schub erfahren. „Das sollte genutzt und mit der Bereitstellung der Ladestationen unterstützt werden“, urteilte Willmann.

Bürgermeister Martin Mertens teilte mit: „Bisher hat die Gemeinde bereits nach den Förderrichtlinien Nahmobilität eine Förderzusage für die Errichtung der Fahrradstellplätze in der neuen Fahrradstation an der Mobilstation erhalten.“ Dabei geht es um 210.000 Euro. Die Prüfung, ob darüber hinaus über dieses oder ein anderes Programm E-Ladesäulen für E-Bikes/Pedelacs gefördert und errichtet werden können, sei aus Sicht der Gemeindeverwaltung sinnvoll. Sollten solche Fördermittel beantragt werden können, werde die Verwaltung den Ausschuss entsprechend unterrichten und sodann mit der Beantragung der Förderung und – nach Zusage derselben – mit der Umsetzung beginnen.