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Dormagen: 150 Prozent Steigerung - 36.000 Besucher am Straberger See

Straberger See : 36.000 Gäste bescheren einen Besucherrekord

Dass der heiß diskutierte Jahrhundertsommer auch mit Blick auf die Zahl der Badegäste am Straberger See einen Rekord bescheren würde, mag keine große Überraschung sein. Dass die Steigerung der Besucherzahlen gleich 150 Prozent beträgt, dagegen schon eher.

„Wir sind mit der Entwicklung am Straberger See äußerst zufrieden“, sagt denn auch Kreiswerke-Geschäftsführer Stefan Stelten angesichts der rund 36.000 Besucher, die natürlich auch die Einnahmen in demselben Umfang gesteigert haben. Außer der Hitze sieht Stelten aber noch weitere Gründe für den absoluten Rekordwert an Besuchern. Dass etwa das alte Auskiesungswerk stillgelegt wurde, habe ebenso die Attraktivität des „Strabi“ gesteigert wie die Tatsache, dass die frühere Landspange vor Saisonbeginn weggebaggert worden ist. „Jetzt haben die Besucher den Blick auf den ganzen See“, sagt Stelten. Auch die neue Terrassierung der Liegewiese und die Schatten spendende Bepflanzung habe ihren Anteil an der überaus positiven Entwicklung der Zahlen, ist der Chef der Kreiswerke überzeugt.

Unabhängig davon ist es für ihn ein sehr wichtiger Erfolg, „dass es uns mit allen Beteiligten gelungen ist, das ,Wildbaden’ zu reduzieren“. Steltens Dank gilt insbesondere der Polizei und dem Dormagener Ordnungsamt. Die Gefahr, die mit dem ;Wildbaden’ einhergehe, ist nach Steltens Worten in dieser Saison „deutlich geringer als noch im Vorjahr“.

Unfälle hätten sich am „Strabi“ 2018 nicht ereignet, so Stelten. Mit ein bis drei eigenen Aufsichtskräften können die Kreiswerke zudem auf die Unterstützung der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) zählen, die abends und in der Ferienzeit die Aufsicht wahrnimmt. Die Saison am „Strabi“ endet kommenden Samstag.

Offen ist Kreiswerke-Geschäftsführer Stelten zufolge derzeit noch, ob auch am Sonntag, 2. September, noch einmal geöffnet wird. Dies hänge letztlich vom Wetter ab und werde kurzfristig entschieden, kündigt er an. Angesichts der Erfolgsbilanz dieser Badesaison verwundert es nicht, dass für 2019 keine grundlegenden Neuerungen, sondern allenfalls einige Kleinigkeiten geplant sind, „aber das machen wir immer“, sagt Stelten.

(S.M.)