Rommerskirchen: Die Frauengemeinschaft feiert Karneval

Rommerskirchen: Die Frauengemeinschaft feiert Karneval

Katholische Frauen können auf ihr Stammpublikum ebenso zählen wie auf die treuen Helfer.

Lädt die Katholische Frauengemeinschaft St. Peter zum Karnevalistischen Nachmittag, kann sie sich stets über ein restlos besetztes Pfarrheim freuen. Nicht anders war es bei der jüngsten Auflage, die jetzt mit gut 140 Besuchern über die Bühne ging.

Längst hat sich die einst für die Rut-Wieß-Mädchensitzung mitverantwortliche Frauengemeinschaft ein Stammpublikum erworben, das den Karneval in etwas kleinerem Rahmen zu schätzen weiß. Immer ein gerngesehener Gast ist Heinz Hülshoff, der als "singender Wirt aus Düsseldorf" auch schon mal die "Närrische Hitparade" gewonnen hat. Frank Bühler glänzte im Pfarrheim in seiner Paraderolle als "Dä Müllmann". Großen Beifall konnte natürlich das Rut-Wieß-Kinderprinzenpaar Oliver Blasy und Eva Petermann einheimsen, das unter anderem mit Rut-Wieß-Sitzungspräsidentin Margret Velder mitfeierte.

Als "Köbesse", aber auch beim Aufbau im Einsatz waren einmal mehr die Ehemänner des 16-köpfigen kfd-Helferinnenteams sowie die Senioren-Messdiener. der Gemeinde St. Peter. "Die werden nicht groß gefragt, die müssen das einfach machen", beschreibt kfd-Sprecherin Gitta Eichel schmunzelnd das über die Jahre gewachsene Zusammenspiel, das stets reibungslos funktioniert.

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Gebraucht wird die Männerriege schließlich auch beim Auf- und Abbauen im kurzfristig zum Karnevalssaal mutierten Pfarrheim. Die Senioren-Messdiener ihrerseits sind bereits voller Vorfreude auf die "Kölsche Mess" an Weiberfastnacht, zu der sie wie immer im Clownskostüm einmarschieren werden. Die von Monsignore Franz Josef Freericks begründete Tradition wird sein Nachfolger Meik Schirpenbach fortsetzen. Der neue Leitende Pfarrer auch der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen/Gilbach nämlich ist der Mundart ebenso mächtig wie sein Vorgänger.

Die Sitzung der Frauengemeinschaft gibt es seit gut einem Jahrzehnt. Damals zog sich das Team von der Mitwirkung an der "Mädchensitzung" der KG Rut-Wieß zurück, weil die Bewirtung von gut 600 Besucherinnen ihm langsam zu stressig wurde.

Wurde damals lediglich eine Sitzung abgehalten, sind es heute vier, so dass die Bewirtung längst (auch) in professionellen Händen liegt. Dazu ermuntert, in eigener Regie weiterzumachen, hat die kfd Franz Josef Freericks.

(S.M.)