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Bald Fahrradbeauftragter: Die fahrradfreundliche Gemeinde

Bald Fahrradbeauftragter : Die fahrradfreundliche Gemeinde

Die weite Niederrheinlandschaft lädt bekanntlich dazu ein, sich so oft es geht auf den Sattel zu schwingen, kräftig in die Pedale zu treten und sich den Fahrtwind um die Nase streichen zu lassen. Auch in Rommerskirchen genießt das Fahrrad eine gute Lobby, das beweist nicht zuletzt die Bestellung eines Fahrradbeauftragten.

Vor knapp drei Jahren hatte der Gemeinderat beschlossen, bei dem nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht für die beteiligten Kommunen lukrativen Landesprojekt "Fahrradfreundliche Kommune" mitzuwirken und die entsprechende Einstufung anzustreben. Ende 2003 wurde die Aufnahme offiziell beantragt. Am 22. März wird es nunmehr Ernst für die Gillbach-Gemeinde. Dann wird die zuständige Aufnahmekommission die Radfahr-Tauglichkeit der hiesigen Infrastruktur eingehend unter die Lupe nehmen.

Dass dabei etwas schief gehen könnte, ist aus Sicht der Rommerskirchener Verantwortlichen nicht zu befürchten. So gab es bereits im Januar eine "Vorbereisung". Dabei hatten Vertreter des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen angesichts der bisher schon umgesetzten beziehungsweise noch vorgesehenen Maßnahmen vorgeschlagen, nunmehr die Prüfung durch die Kommission vornehmen zu lassen.

Eine positive Resonanz für ihr im Juni 2002 verabschiedetes Radverkehrskonzept gab es für die Gemeinde Rommerskirchen bereits einen Tag nach der damaligen Entscheidung des Planungs- und Umweltausschusses. Damals war ebenfalls eine "Vorbereisung" erfolgt, bei der Vertreter des Ministeriums das Konzept gutgeheißen hatten. Damals gaben sie jedoch noch zu bedenken, dass für einen erfolgreichen Antrag auch entsprechende Umsetzungsmaßnahmen abgeschlossen sein müssten. S. M.

(NGZ)