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Rommerskirchen: Der Bau der neuen Rettungswache ist weiter im Zeitplan

Rommerskirchen : Der Bau der neuen Rettungswache ist weiter im Zeitplan

Das für die Bürger so wichtige Projekt, die Errichtung einer eigenen Rettungswache für Rommerskirchen, ist einen weiteren wichtigen Schritt vorangekommen. Am Donnerstagabend hat der Gemeinderat einstimmig grünes Licht gegeben zur Aufstellung eines eigenen Bebauungsplanes für das Gelände neben der Butzheimer Feuerwehr, auf dem die neue Wache zusammen mit einer Erweiterung des Feuerwehrgebäudes entstehen soll.

Der Bebauungsplan 17 "Rettungswache" schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die Erteilung der Baugenehmigung für das neue Gebäude. Es betrifft ein nördlich des Bebauungsplans 11 "Feuerwehr" liegendes, rund 2600 Quadratmeter großes Gelände, auf dem sich bisher Feldgehölze, eine Streuobstwiese und eine Hecke befinden. Der verwilderte Garten soll im Februar kommenden Jahres gerodet und für die Bauarbeiten vorbereitet werden, die im März oder spätestens im April beginnen sollen.

Diskutiert wurde am Donnerstag im Rat vor allem über die zukünftige Verkehrsregelung im Bereich der neuen Feuer- und Rettungswache. Josef Kirberg von den Grünen regte die Einrichtung einer automatischen Rotschaltung im Einsatzfall für die Verkehrsampeln in der unmittelbaren Umgebung der Wache an. Ralf Steinbach von der SPD-Fraktion schlug eine zusätzliche Fußgängerampel in der Nähe der Bushaltestelle an der Bundesstraße 477 vor. Diese soll im Zuge der Erweiterung ohnehin weiter nach Norden verlegt werden, damit für die dann sechs Tore alle eine ungehinderte Ausfahrt gewährleistet werden kann.

An der Haltestelle würden, so hieß es im Rat, täglich bis zu 50 Schüler auf den Bus warten. Daher müsse dieser Bereich besonders sorgfältig gegen mögliche Unfälle abgesichert werden.

Im nächsten Schritt soll der Bebauungsplan offengelegt werden. Bürger haben dann einen Monat Zeit, zu dem Planentwurf Stellung zu nehmen. In einer seiner nächsten Sitzungen wird der Gemeinderat dann den Plan beschließen und damit den Weg frei machen für die Bauarbeiten, die bis Ende 2017 abgeschlossen sein sollen.

(bero)