Rommerskirchen: Der Bahneberg kann abgetragen werden

Rommerskirchen: Der Bahneberg kann abgetragen werden

Die Gemeinde einigt sich aber mit dem LVR, noch einen kleinen Teilbereich stehen zu lassen.

Aus Sicht der Behörde steht der Abtragung des Bahnebergs nichts im Weg. Darüber wurden sich Mitarbeiter des Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Gemeindeverwaltung bei einem Ortstermin am Rommerskirchener Bahnhof einig. Claus Weber vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege in Bonn hatte zuvor schon erklärt, dass der Strategische Bahndamm, zu dem der Bahneberg einst gehörte, kein Bodendenkmal sei.

Lediglich ein kleiner Teil des Hügels auf der Nordseite, in Richtung der Gleise, soll auf Wunsch des LVR erhalten bleiben, erklärte Gemeindesprecher Elmar Gasten. Deshalb seien die Pläne für die neue Mobilstation aber grundsätzlich nicht gefährdet, sie müssten nur möglicherweise etwas angepasst werden.

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Auf dem nahezu halbrunden Areal neben dem Bahnhofsgebäude, wo heute ein Taxiunternehmen und die Fahrradstation angesiedelt sind, soll in Regie der Gemeinde eine neue Mobilstation entstehen. Einer möglichen Bebauung auch der östlichen Hälfte des Geländes steht bislang der Bahneberg im Weg.

Die Gemeinde Rommerskirchen hatte Anfang 2011 den auf ihrem Gebiet liegenden Teil des Strategischen Bahndamms von der Deutschen Bahn erworben und darauf einen Wanderweg anlegen lassen. Auch die beiden Bahnhöfe in Eckum und Oekoven gehörten zum Kaufpaket. Dass es sich bei dem historischen Bahndamm um ein Bodendenkmal handel könnte, hatte 2013 der damalige Bürgermeister Albert Glöckner in einer Sitzung des Grünflächenausschusses angedeutet. Schon vor vier Jahren wurde die Möglichkeit einer Abtragung des Hügels diskutiert, wobei Glöckner meinte: "An dieser Stelle wäre das Bodendenkmal verzichtbar, aber nur an dieser Stelle."

(NGZ)