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Corona an Gillbachschule Rommerskirchen: OGS bis Mittwoch geschlossen

Nach Coronafall in Rommerskirchen : Unterricht an Gillbachschule geht ab Dienstag weiter

Wegen eines Coronafalles blieb die Gillbachschule am Montag geschlossen, ab Dienstag soll der Unterricht für alle Kinder, die nicht in Quarantäne sind, weitergehen. Die OGS bleibt noch bis einschließlich Mittwoch geschlossen.

Die Gillbachschule wird am Dienstag wieder für die nicht von Quarantäne betroffenen Kinder öffnen. Nur die Mädchen und Jungen, die in der Schule oder OGS Kontakt zu dem in der Vorwoche positiv auf Covid 19 getesteten Jungen hatten – der größte Teil der Kinder der Stufe 2 –, sind vom Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss für 14 Tage unter Quarantäne gestellt worden. Sie sollen Homeschooling erhalten, wozu sich die Schule mit den Eltern in Verbindung setzen wird. Wie die Gemeinde mitteilt, sind nahezu alle diese Kinder in den vergangenen Tagen getestet worden. Die Testergebnisse werden in Kürze erwartet. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass nach der neuen Betreuungsverordnung Geschwisterkinder von unter Quarantäne gesetzten Kindern weiterhin Kitas oder Schulen besuchen dürfen.

Auch das Personal der Offenen Ganztagsschule wurde bzw. wird getestet. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse hat die Gemeinde als Schulträger entschieden, den Betrieb der Offenen Ganztagsschule auch für Dienstag und Mittwoch auszusetzen. „Nach jetzigem Stand kann die OGS am Donnerstag wieder regulär öffnen“, bestätigte Bürgermeister Martin Mertens. Bis dahin wird eine OGS-Notbetreuung angeboten. Wer diese zwingend in Anspruch nehmen muss, wird gebeten, sich mit dem Familienbüro unter 02183/80013 in Verbindung zu setzen.

Am Wochenende waren zahlreiche offene Fragen der Eltern, Schulleitung und Gemeinde aufgelaufen, die am Montag bei einer Telefonkonferenz mit dem Kreisgesundheitsamt ausführlich besprochen wurden. So war es für Eltern teilweise nicht nachvollziehbar, warum die Kinder der Stufe 2 für 14 Tage unter Quarantäne gestellt wurden, während für Reiserückkehrer weniger restriktive Maßnahmen gelten. Dabei ist nach Auskunft des Gesundheitsamtes entscheidend, dass es an der Schule konkret eine Infektion gab, während es bei Reiserückkehrern lediglich ein Risiko gibt. Die Dauer der Quarantäne (zwei Wochen) für die Kinder, die Kontakt hatten, ist zwingend erforderlich, da eine Symptomatik auch erst nach acht oder zehn Tagen entstehen kann. Mertens betont: „Wir müssen alles Erdenkliche unternehmen, um eine Ausweitung der Infektionen zu stoppen.“