1. NRW
  2. Städte
  3. Rommerskirchen

Rommerskirchen: CDU: Scharfe Kritik an Landesregierung wegen B 59n

Rommerskirchen : CDU: Scharfe Kritik an Landesregierung wegen B 59n

Mit scharfer Kritik an der Landesregierung kommentiert die Rommerskirchener CDU die Entscheidung, die Planung der Umgehungsstraße 59n einstweilen auf Eis zu legen.

"Rot-Grün missbraucht das Vertrauen der Sinstedener", verweist CDU-Partei- und Fraktionschef Wolfgang Könen auf den 2001 vereinbarten Kompromiss, die Umgehung in zwei Etappen zu verwirklichen. Das erste Teilstück ist seit mittlerweile zwei Jahren in Betrieb. Das Einverständnis der Sinstedener basierte Könen zufolge "auf der Zusicherung der damaligen rot-grünen Landesregierung, dass an den im Jahr 2009 fertiggestellten Bauabschnitt Rommerskirchen der Bauabschnitt Sinsteden folgen werde."

Dass dies von der heutigen NRW-Regierung ignoriert werde, ist laut Könen "mehr als enttäuschend — insbesondere für die Anwohner in Sinsteden". Die zehn Jahre alte Zusage werde gebrochen. Vor dem Hintergrund der schon jetzt die Anwohner belastendenden Verkehrssituation "erscheint die Entscheidung von Verkehrsminister Voigtsberger als fehlerhaft", erklärt der Rommerskirchener CDU-Chef.

Klarheit müsse auch bei der B 477n geschaffen werden, "weisen doch die Planungen der Landesregierung widersprüchliche Angaben auf". Nach derzeitigem Stand sei lediglich gesichert, dass die Straße zu Ende geplant werden kann. Ihr tatsächlicher Bau ist noch keineswegs beschlossen.

Wolfgang Könen hat unmittelbar nach den schlechten Nachrichten Kontakt zum CDU- Landtagsabgeordneten Wiljo Wimmer, dem ehemaligen NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe aufgenommen, die ihm Unterstützung zusagten. Könen ruft alle Bürger auf, "den Bau der Umgehungsstraßen B 59n und B477n aktiv zu fordern und zu unterstützen". Die Landesregierung müsse ihre Entscheidungen revidieren.

(NGZ/rl)