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Rommerskirchen: Braunkohlekraftwerke in der Kritik

Rommerskirchen : Braunkohlekraftwerke in der Kritik

Auch nach der Veröffentlichung der Greenpeace-Studie scheiden sich die Geister am Thema Feinstaubbelastung durch Kohlekraftwerke.

Feinstaubpartikel aus Kohlekraftwerken sollen demnach in großem Umfang Krankheiten wie Asthma, Herzinfarkte und Krebs auslösen. Das zweitgrößte deutsche Braunkohlekraftwerk befindet sich im nahe liegenden Niederaußem. Außerdem stehen in Frimmersdorf und Neurath zwei weitere Braunkohlekraftwerke in unmittelbarer Nähe.

Das gibt vielen Rommerskirchenern zu denken, denn laut der Greenpeace-Studie sterben in Deutschland jährlich 3100 Menschen durch die zu hohe Feinstaubbelastung der Kohlekraftwerke. Greenpeace hat 67 deutsche Kohlekraftwerke auf die Feinstaubbelastung und auf die gesundheitlichen Folgen untersucht und ist zu dem Fazit gekommen, dass ein Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung notwendig ist. Kritiker der Studie sind jedoch der Meinung, dass ein Ausstieg nicht sinnvoll ist. Ihrer Meinung nach gäbe es viel größere Quellen, wie zum Beispiel der Straßenverkehr, die einen wesentlich höheren Beitrag zur Feinstaubbelastung leisten.

Doch was denken die betroffenen Anwohner? Ist ein Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung sinnvoll, oder sollte alles beim Alten bleiben?

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