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Blues-Festival ist stets ein Publikumsmagnet

Blues-Festival : Blues-Festival ist stets Publikumsmagnet

Das Blues-Festival „Goin’ to my Hometown“ ist eine der zugkräftigsten Veranstaltungen überhaupt, die es im Gemeindegebiet gibt.

Kommenden Samstag, 9. Juni, steht im Kreiskulturzentrum der alljährliche Höhepunkt der Blues-Saison ins Haus. Das Blues-Rock-Festival "Goin' to my Hometown" feiert mit seiner 15. Auflage sogar ein „kleines Jubiläum“. „Wir haben vor 15 Jahren experimentiert, um zu unserem Konzept für das Landwirtschaftsmuseum ein passendes Festival zu finden“, erinnert Kathrin Wappenschmidt, die Leiterin des Kreiskulturzentrums an die Anfänge der Blues-Reihe. Der Bezug des Blues zur Landwirtschaft mag geografisch zwar fern scheinen, liegt historisch und thematisch jedoch auf der Hand. Entstanden ist die enorm einflussreiche Musik der zumeist schwarzen Arbeiter auf den Baumwollplantagen der US-Südstaaten. Schnell hatte sich das Experiment zu einem Dauerbrenner entwickelt und ist längst „ein Highlight in unserem Programm“, sagt Kathrin Wappenschmidt. Dies gilt zumal für das Festival „Goin to my Hometown“. „Wir wollen die ganze Bandbreite des Blues darstellen, von seiner Ur-Form hin zu heutigen Versionen wie dem Blues-Rock“, beschreibt Kathrin Wappenschmidt die Grundzüge des Programms. Ihr Dank gilt nicht zuletzt den Sponsoren, unter denen sich Unternehmen aus Rommerskirchen und dem gesamten Kreisgebiet befinden, aber auch Größen wie RWE. „Ohne deren Unterstützung könnten wir dieses Festival gar nicht machen“, weiß Kathrin Wappenschmidt. .Zusammengestellt hat das Programm wieder Ulrich Weidenhaupt, seit mehr als einem Jahrzehnt musikalischer Berater von Kathrin Wappenschmidt.

Mit dem Norweger Daniel Eriksen, Stackhouse aus den Niederlanden und der italienischen Band „Morblus“ konnte Weidenhaupt einmal mehr Musiker der internationalen Spitzenklasse für einen Auftritt in Sinsteden gewinnen. Für viele treue Fans steht ein Wiedersehen und -hören mit „Stackhouse“ bevor, ist die Band doch vor wenigen Jahren schon einmal in Sinsteden stürmisch gefeiert worden.„Achtung: Hier kommt Straight-Up Jump-Blues vom Feinsten, der gute Laune garantiert und in die Beine geht“, kündigt Weidenhaupt die Band für diejenigen an, die Frontmann und Sänger Machiel Meijers und seine Mitstreiter noch nicht kennen.

Einziger Solist des Festivals wird der Norweger Daniel Eriksen sein. Der 40-jährige Bluesgitarrist und -sänger kann bereits auf 20 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und „hat den Delta-Blues regelrecht in sich aufgesogen“, wie Ulrich Weidenhaupt sagt. Als Zweitplatzierter beim „International Blues Challenge“ in Memphis/Tennessee im Januar 2018 hat Slide-Spezialist und Shouter Daniel Eriksen seine hohe Reputation auch in der hart umkämpften US-amerikanischen Bluesszene untermauert.

„,Morblus’ steht für explosiven American Blues made in Italy und begeistert das Publikum mit einem außergewöhnlichen Sound aus Funk, Blues, Rhythm & Blues und Soul“, berichtet Weidenhaupt. Die 1991 gegründete Band hat neben Blues-Klassikern hauptsächlich eigene Songs im Repertoire.