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Bildung in Rommerskirchen: Digitalisierung an Grundschulen schreitet voran

Bildung in Rommerskirchen : Digitalisierung an Grundschulen in Rommerskirchen schreitet voran

Drei Grundschulen wurden jetzt mit iPads ausgestattet. Außerdem wurden die Herbstferien genutzt, um digitale Tafeln, sogenannte „Smartboards“, zu installieren und das WLan-Netz zu vervollständigen.

Seit vielen Jahren ist die Digitalisierung der Schulen eines der zentralen Projekte im Rommerskirchener Rathaus. Gerade in der aktuellen Corona-Epidemie zeigt sich, wie wichtig eine gute Ausstattung ist. Nachdem die drei Rommerskirchener Grundschulen mit iPads ausgestattet wurden, wurden die Herbstferien genutzt, um sogenannte „Smart-“ oder „Touchboards“, das sind digitale Tafeln, in jedem Klassenraum zu installieren und das WLan-Netz zu vervollständigen.

Die Gillbachschule erhielt zwei Klassensätze iPads, die GGS Frixheim und die Kastanienschule haben je einen Klassensatz erhalten.

Smartboards sind ein Art digitale Tafeln. Sie bieten etwa die Möglichkeit, die „Tafelanschriebe“ ohne großen Aufwand direkt auf die digitalen Medien der Schüler zu schicken. Die könnten auch von ihrem Tablet aus die Inhalte auf dem Smartboard mitlesen. Je nach Bedarf ist es möglich, auf den Smartboards zu schreiben, zu zeichnen, Videos abzuspielen oder Excel Tabellen anzuzeigen. Außerdem können Schüler hier ihren eigenen Bildschirm mit der ganzen Klasse teilen.

Im Zuge der Corona-Pandemie sind zudem Lehrer und Schüler mit Zugängen für Homescooling-Software ausgestattet worden. Aufgrund der aktuellen Entwicklung seien 60 weitere iPads bestellt worden – mit dem Ziel, auch Schüler mit digitalen Endgeräten zu versorgen, die ansonsten über keinerlei private Möglichkeit verfügen, am Home-Schooling teilzunehmen. Denn nicht alle Familien haben die finanziellen Möglichkeiten, ihre Kinder mit digitalen Lernmitteln auszurüsten. Da jedes Kind ein eigenes Gerät benötigt, hätten Familien mit mehreren Kindern so einiges an Kosten zu stemmen.

Die Ausstattung der Lehrer mit mobilen Endgeräten ist ebenfalls in Vorbereitung. Gleiches gilt für die Schulung der Lehrkräfte an den neu angeschafften Geräten, die sich jedoch aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie schwieriger gestaltet. Die Schulungen werden nun zunehmend online durchgeführt. „Auch wenn das Jahr 2020 coronabedingt auf dem Kopf steht, so bin ich sehr froh, dass die Digitalisierung an unseren Grundschulen zügig voranschreitet. Die anhaltende Pandemie hat einmal mehr gezeigt, dass jeder Cent, der ins Bildungswesen investiert wird, sich mehrfach auszahlt. Die Gemeinde Rommerskirchen wird auch zukünftig Vorreiter in diesem Bereich bleiben“ so Bürgermeister Martin Mertens, der am Montag eines der neuen „Smartboards gemeinsam mit der Frixheimer Schulleiterin Christiane Schlangen in Betrieb nahm.