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Rommerskirchen: "Bewegter Sonntag" erlebt Neuauflage

Rommerskirchen : "Bewegter Sonntag" erlebt Neuauflage

Am 26. Mai soll die große Sportveranstaltung zum zweiten Mal stattfinden. Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert wertet den kürzlich fünf Jahre alt gewordenen Pakt für den Sport von Gemeinde und Gemeindesportverband als Erfolgsmodell.

Zum fünften Mal jährte sich jetzt vor einigen Tagen die Unterzeichnung des Pakts für den Sport durch die Gemeinde Rommerskirchen und den Gemeindesportverband. Grund genug, einmal nachzufragen, ob es bei einem bloßen Stück Papier geblieben ist, oder ob das Abkommen tatsächliche Veränderungen nach sich gezogen hat.

In Rommerskirchen treiben 1600 Kinder und Jugendliche Sport im Verein. Beim Bewegten Sonntag können sie sich zusätzlich austoben. Foto: JAZYK

"In den vergangenen Jahren ist im Bereich Sport einiges auf den Weg gebracht worden", sagt Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert, der im Rathaus federführend für die Umsetzung zuständig ist. "Der Pakt für den Sport ist tatsächlich mit Leben gefüllt worden", fügt er hinzu und verweist auf eine Reihe seither getroffener Maßnahmen. Zu den vom Anspruch her publikumswirksamsten Aktionen zählt sich der "Bewegte Sonntag".

Dessen Premiere 2012 stand unter denkbar ungünstigen Vorzeichen, machte doch Dauerregen damals einen Großteil des Freiluftprogramms zunichte. Angesichts der großen Resonanz, die seinerzeit die "In-Door-Events" fanden, stand es indes außer Frage, dass der "Bewegte Sonntag" keine Eintagsfliege bleiben sollte. "Das Fazit der Sportvereine und anderer beteiligter Institutionen war sehr positiv", erinnert sich Reimert. Die Neuauflage des "Bewegten Sonntags" ist für 26. Mai geplant. Die Vorbereitungen laufen nun bereits seit geraumer Zeit und gehen demnächst in die heiße Phase.

Eingeladen sind erneut alle Sportvereine und natürlich auch die Kindergärten, die den Besuchern ein breit gefächertes Sportangebot zum "Hineinschnuppern präsentieren wollen. Nicht dabei sein werden die Schulen, die ihrerseits über zahlreiche Sportangebote verfügen, wie Astrid Kleine, Leiterin der Frixheimer Gemeinschaftsgrundschule deutlich macht. Handfeste Veränderungen hat es in den vergangenen fünf Jahren bei den Sportstätten gegeben. Dies gilt etwa für den inzwischen mit Kunstrasen ausgestatteten Fußballplatz in Hoeningen — wobei Rommerskirchen im Frühjahr folgen wird.

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung ermöglichte die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle am Nettesheimer Weg. Rudolf Reimert nennt einen eher unscheinbaren, aber wichtigen Punkt: "Seit einigen Jahren werden die Sporthallen durch eine Fachfirma geprüft, die in erster Linie den Zustand der Sportgeräte begutachtet." Unnötige und defekte Geräte wurden aus dem Verkehr gezogen. "Wir konnten den allgemeinen Zustand der Geräte deutlich verbessern und auf die jeweilige Nutzung abstimmen", berichtet Rudolf Reimert.

Dass der "Pakt für den Sport" Früchte tragen konnte, liegt natürlich nicht zuletzt am guten "Unterbau", der in den Gemeinde in puncto Sport zu verzeichnen ist. In den örtlichen Vereinen treiben nicht weniger als 1600 Kinder und Jugendliche Sport. Dies macht 55 Prozent der Gesamtmitgliedschaft der Vereine aus. Noch deutlich höher ist der Nachwuchsanteil in den beiden Fußballvereinen in Rommerskirchen und Hoeningen, dem Turnverein Rommerskirchen sowie dem Reit-, Fahr- und Voltigierverein Pferdesportfreunde Gilbach.

"Etwa 2500 der rund 13 000 Einwohner der Gemeinde Rommerskirchen sind unter 18 Jahre alt. Der Anteil der Sport treibenden Kinder und Jugendlichen liegt somit bei etwa 65 Prozent" , verweist Reimert auf den großen Stellenwert, den der Sport am Gillbach genießt.

(NGZ/rl)