Beschwerden über rücksichtslose Verkehrsteilnehmer

Rommerskirchen: Falschparkern drohen „Knöllchen“ und der Abschleppdienst

So wurde jüngst beobachtet, dass ohnehin schon schmale Gehwege mit Fahrzeugen zugeparkt werden. Schüler im Grundschulalter, aber auch Mütter mit Kinderwagen, sind dann geradezu gezwungen, den für sie sicheren Bürgersteig zu verlassen und die Fahrbahn zu nutzen.

Das Ordnungsamt weist daher noch einmal eindeutig darauf hin, dass Bürgersteige grundsätzlich nicht zum Parken freigegeben sind. Wer hier parkt, riskiert eine gebührenpflichtige Verwarnung und bei einer gefährlichen Parksituation außerdem eine teure Abschleppaktion. Noch im Vorfeld einer solchen Aktion weist das Ordnungsamt durch „gelbe Karten" den Falschparker auf die Konsequenzen hin. Wer allerdings diese höflichen Hinweise ignoriert, der erhält im Wiederholungsfall eine gebührenpflichtige Verwarnung.

Falsch parkende Fahrzeuge sind nicht bloß eine Belästigung, schlimmstenfalls können sie auch lebensnotwendige Verkehrsteilnehmer wie Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeuge blockieren. Richtiges Parken kann daher auch Leben retten. Wenn am Ende doch „Knöllchen“ fällig werden, sind die zu zahlenden Summen nicht willkürlich, sondern durch den bundeseinheitlichen Verwarnungsgeldkatalog festgelegt, betont Ordnungsamtsleiter Hans Knelleken.

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Wer „lediglich“ im Halteverbot parkt, muss 15 Euro berappen. Geht dies mit der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer einher, werden 25 Euro fällig. Parken im eingeschränkten Halteverbot kostet 15 Euro, Parken auf dem Gehweg schlägt mit 20 Euro zu Buche und 35 Euro kostet es, auf einem Sonderparkplatz für Schwerbehinderte zu parken.