Rommerskirchen Beiträge bleiben vorerst stabil

Rommerskirchen · Oekoven (S.M.) Bereits zwölf Jahre liegt die letzte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zurück: Dennoch kommt die St. Sebastianus-Bruderschaft bis auf Weiteres mit den bisherigen Einnahmen in diesem Bereich aus.

Rommerskirchen: Beiträge bleiben vorerst stabil
Foto: NGZ

Dank des Engagements Einzelner lassen sich die Kosten minimieren und so kann das Beitragsgefüge einstweilen stabil gehalten werden, wie Carola Kuck-Goergen im Anschluss an die Generalversammlung im Vereinslokal Zum Alten Posthorn feststellte.

Ursprünglich hatten die Mitglieder selbst bei der Jahreshauptversammlung im Januar Alternativen überlegt, um die damals gleichfalls zur Diskussion stehende Erhöhung der Eintrittspreise abzuwenden. Nochmaliges gründliches Rechnen hat dann jedoch gezeigt, dass vorerst alles beim Alten bleiben kann.

Die knapp 50 Schützen, die bei dem Treffen erschienen waren, hätten einen Monat vor dem Schützenfest eigentlich eine recht passable Kulisse ergeben, wenn nicht einzelne Züge des Regiments durch komplette Abwesenheit geglänzt hätten.

Neben Ehrenbrudermeister Alfred Kunert und der Regimentsspitze Hans Scho und Hans Buschbell waren auch der amtierende König Thorsten Kautz und sein designierter Nachfolger Josef Müller mit von der Partie.

Josef Müller konnte von Brudermeister Wolfgang Kuck das erste druckfrische Schützenfestplakat entgegen nehmen. Gefeiert wird in Oekoven. Deelen und Ückinghoven vom 18. bis 21. August.

Josef Müller ist stellvertretender Major des Tambourkorps "Frisch voran", dem er bereits 1963 beigetreten ist. Der 58-jährige Kronprinz amtierte bereits 1986 als Oekovener Schützenkönig.

Gekrönt wird er am Schützenfest-Sonntag mit seiner Frau Marianne während des Festhochamts in der Pfarrkirche St. Briktius. Die Residenz wird an der Fronstraße stehen, wobei der Kronprinz inzwischen ein wichtiges Problem für das Regiment aus dem Weg räumen konnte.

Da die Straße zu eng ist, muss die Truppe über den Hof von Dieter von Meer marschieren, der hierfür inzwischen sein Einverständnis erklärt hat. Gastzüge kommen diesmal aus Orken, Horrem, Nievenheim, Zons, Evinghoven und Hemmerden.

Die jetzige Generalversammlung nutzten die Schützen dazu, die letzten Details für einen geordneten Festablauf zu klären. Die Plakate werden in Kürze aufgehängt und auch ihre Festschrift verteilen die Mitglieder wieder an alle Haushalte.

Die Verträge mit den Musikern und Schaustellern sind bereits seit geraumer Zeit unter Dach und Fach, wie der stellvertretende Kassierer Hans Dieter Kühn berichtete. Der Kirmesplatz wird in einem Monat ebenso gut bestückt sein, wie er es in den vergangenen Jahren war.

Überdies wurden die von den Zügen zu erledigenden Aufgaben, wie etwa der Kassendienst und die Aufstellung der Fahnen, verteilt. Die allerletzten Weichen für das Schützenfest stellt in gut zwei Wochen die Zugführerversammlung, die am Sonntag, 29. Juli um 10.30 Uhr im "Alten Posthorn" zusammentritt.

Auch eine Personalie konnten die Schützen jetzt klären. Um den Internetauftritt der Bruderschaft kümmert sich fortan Michael Dürrbaum von den Jungschützen.

(NGZ)
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