Baugebiet in Rommerskirchen: Steinbrink fast fertig erschlossen

Wohnen in Rommerskirchen : In Steinbrink kann weiter gebaut werden

Im Baugebiet „Gillbachstraße II“ steht die Baustraße kurz vor ihrer Vollendung.

Die Gemeinde Rommerskirchen wächst, weitere Straßenzüge kommen hinzu, neue werden geplant. „Wir wollen vielen Familien und auch Einzelpersonen ermöglichen, in Rommerskirchen zu wohnen“, betonte Bürgermeister Martin Mertens. Der Bedarf ist vorhanden, da kommt der Gemeinde auch die Lage zwischen Köln, Dormagen und Grevenbroich zugute. So wird an mehreren Orten gebaut bzw. geplant. So ist der Straßenendausbau im Baugebiet „Steinbrink“ im vollen Gang, so dass in wenigen Wochen alle Straßen, inklusive der Straßenbeleuchtung, fertiggestellt sein werden.

Vor wenigen Wochen wurde bereits die Lücke zwischen den Fußwegen entlang des neuen Lärmschutzwalls und der Gillbachaue geschlossen. In diesen Tagen wird noch die wassergebundene Wegedecke fertiggestellt, so teilt die Gemeindeverwaltung mit. Durch den Lückenschluss ist nun auch der Bahnhof vom Neubaugebiet aus zu Fuß schnell zu erreichen.

Im benachbarten Baugebiet „Gillbachstraße II“ steht die Baustraße kurz vor ihrer Vollendung. Dort ist in den nächsten Wochen mit der Fertigstellung und der anschließenden Baufreigabe zu rechnen. Insgesamt hat die Gemeinde dort 44 Baugrundstücke geschaffen. Dort werden nach und nach die Häuser der neuen Besitzer entstehen.

Mit der Gewährung des Lärmschutzes ist der Erlebniswall am Steinbrink fertigestellt. Er war allerdings bereits im vergangenen Winter „in Betrieb“: Zahlreiche Kinder haben den Hang als neuen Rodelberg entdeckt – und ihn dadurch bereits inoffiziell eröffnet. Im Frühjahr wurde der neue Erlebniswall bepflanzt.

Mit dem Projekt „Naturnahes Spielen und Lernen am Steinbrink“, das die Gemeinde im Zuge des EFREFörderprogramms „Grüne Infrastruktur“ beantragt und positiv beschieden bekommen hat, wird nun mit der Errichtung der Erlebnisräume zu den Themen Lernen und Spielen begonnen. Unter Anderem wird die römische Wasserleitung, die am Rande des Regenrückhaltebeckens gefunden wurde, in einem „archäologischen Fenster“ in einem Glaskasten sichtbar gemacht.

Für Bürgermeister Martin Mertens ist der Fortschritt des Baugebietes sehr erfreulich: „Ich freue mich sehr, dass das Baugebiet Steinbrink in den kommenden Wochen fertiggestellt werden kann.“ Er führt weiter aus: „Rommerskirchen ist beliebt bei jungen Paaren und Eltern. Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist weiterhin ungebrochen.“ Dieser Nachfrage wolle die Gemeinde  auch in Zukunft nachkommen. „Mit der Errichtung der naturnahen Erlebnisräume schaffen wir außerdem ein pädagogisches Angebot für die Kinder“, so Mertens.

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