Hilfseinrichtung in Rommerskirchen Bangen um den Fortbestand der Tafel

Rommerskirchen · Der langjährige Vorstand um Heike Hendrich hört Ende Juni endgültig auf. Noch ist kein neues Team gefunden, das die Aufgaben übernehmen könnte.

Der Tafel-Vorstand (v.l.) mit Michaela Kramer, Anja Hauser, Vorsitzender Heike Hendrich und Ursula Heggemann nimmt bald Abschied. Es werden dringend Nachfolger gesucht.

Der Tafel-Vorstand (v.l.) mit Michaela Kramer, Anja Hauser, Vorsitzender Heike Hendrich und Ursula Heggemann nimmt bald Abschied. Es werden dringend Nachfolger gesucht.

Foto: Kim-Khang Tran

Ein dickes Problem für die Rommerskirchener Tafel war Ende des vergangenen Jahres gelöst worden. Denn nachdem der Mietvertrag für das Domizil an der Bahnstraße gekündigt worden war, stand die Frage der künftigen Unterbringung im Raum. Der Rat der Gemeinde entschied schließlich einstimmig, das Gebäude zu kaufen und die bisher von der Tafel genutzten Räumlichkeiten künftig selbst an diese vermieten. Der zwischenzeitlich angedachte Umzug auf das künftige Bauhof-Gelände war dadurch nicht mehr nötig. Jetzt aber tut sich eine neue Schwierigkeit auf, die den Fortbestand der Tafel gefährden könnte: Der Vorstand um Heike Hendrich hat angekündigt, seine Ämter nach fast 15 Jahren aufzugeben. Hendrich nannte am Donnerstag im Telefonat mit unserer Redaktion private und krankheitsbedingte Gründe für diesen Entschluss, der zum 1. Juli dieses Jahres greifen wird. Bis dahin müssen Nachfolger gefunden werden, und Hendrich hofft, dass dies auch in diesen Zeiten gelingt, in denen immer weniger Menschen bereit sind, sich längerfristig in einem Ehrenamt zu binden. „Vielleicht tut sich ja noch was“,sagt sie.