1. NRW
  2. Städte
  3. Rommerskirchen

22 Rommerskirchener pilgern zusammen nach Trier

Glauben in Rommerskirchen : 22 Rommerskirchener pilgern zusammen nach Trier

Aufgrund der Hochwasserkatastrophe mussten die Teilnehmer zum Teil andere Wege gehen. Eine Kerze zum Gedenken an die Flutopfer war immer mit dabei.

Eigentlich hatten sich die Pilger aus Rommerskirchen wegen der Hochwasserkatastrophe im Juli sehr schwer getan mit der Entscheidung, auf ihre 29. Wallfahrt zu gehen, aber sich dann doch entschlossen, unter der Jahreslosung „Schaut hin“ den Weg zum Apostelgrab nach Trier zu gehen. 22 Rommerskirchener machten sich nach Pilgermesse und Busfahrt ab Reifferscheidt-Wiesen auf ihren traditionellen Weg durch die Eifel. Mit dabei war eine Kerze zum Gedenken an die Opfer der Flutwasserkatastrophe vom Juli, die zu den von Monsignore Franz-Josef Freericks gehaltenen Gottesdiensten und zu allen Mahlzeiten angezündet wurde.

Die Pilger mussten eine neue Route von Hellenthal-Kradenhövel über Schmidtheim nach Jünkerath gehen. In Jünkerath-Glaadt wurden sie in ein Privathaus eingeladen, weil im Pfarrheim die Möbel von hochwassergeschädigten Familien eingelagert waren. Die Gastgeber, Familie Assenmacher, waren selbst Opfer der Hochwasserkatastrophe geworden. Die Wallfahrt, von den Brudermeistern Franz-Josef Osterath und Richard Sachse gut geplant und organisiert, wurde wieder in hervorragend von Marianne Osterath, Paula Nagel sowie den Fahrern Reinhard Nagel und Claus Stappen versorgt und begleitet. Nach vier Tagen wurde die Matthiasbasilika am Moselufer in Trier erreicht. Gerd Fuchs, Johannes Kreuels und Ivan Matjetawurden für ihre 25. sowie Otto Müller und Claus Stappen für ihre 10. Wallfahrt von Pilgerpater Athanasius geehrt.

(NGZ)