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Zu Weihnachten einfach mal „Danke“ sagen

Am Ende eines denkwürdigen Jahres 2021 : Zu Weihnachten einfach mal „Danke“ sagen

Kurz vor Weihnachten tut es gut, mal an die zu denken, die stets für andere da sind. Die vielen Helferinnen und Helfer, die unzähligen Ehrenamtlichen. Sie alle machen unser Leben ein wenig besser.

Noch ist das Jahr nicht ganz vorbei. Aber viele von uns nutzen die hoffentlich besinnlichen Weihnachtstage, um zurückzuschauen auf das, was war. In den Familien, im Freundeskreis, auf der Arbeit, in der Nachbarschaft, im Wohnort und darüber hinaus. Neue Corona-Wellen, die leidige Diskussion ums Impfen als echte Herausforderung für die Gesellschaft, die Flutkatastrophe im Sommer und die langwierigen Folgen, Freunde, Bekannte oder Verwandte, die krank geworden oder gar gestorben sind – alles das und 1000 Dinge mehr. Wir leben in bewegten Zeiten und haben ein denkwürdiges Jahr hinter uns.

Da tut es gut, einfach mal „Danke“ zu sagen. Denen, die auf den Pflege- und in den Impfstationen, aber auch in den Testzentren sehr viel leisten, die oft über ihre Kräfte hinaus gehen. Und natürlich den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, die maßgeblich dazu beitragen, dass unser aller Leben lebenswert bleibt. In den Vereinen und Verbänden, bei den Kirchen und auch in der Kommunalpolitik, nicht zu vergessen die vielen Kulturschaffenden, die Musiker, Maler und Autoren. Kultur ist Nahrung für die Seele. Ganz wichtig: Feuerwehren und Rotes Kreuz. Helfer, die immer zur Stelle sind, die nicht über Überstunden sprechen, die Tag und Nacht zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden.

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Wir dürfen es nicht versäumen, genau hinzuschauen. Wir müssen gerade jetzt, wo es wenig Begegnungen auf den Straßen gibt und Feiern und Feste ausfallen, etwa an die eigenen Nachbarn denken, besonders an die alten, die allein leben. Wir müssen uns kümmern.

Mir ist ein schlichter, aber sehr berührender Satz einer Helferin der Rheinberger Tafel in Erinnerung geblieben. Als ich in dieser Woche am Pfarrheim St. Anna war, um über den letzten Ausgabe-Tag des Jahres zu schreiben, sagte sie: „Mir geht es gut und deshalb helfe ich hier mit. Ich möchte aus Dankbarkeit etwas zurückgeben.“ Solche Sätze tun gut. Sie zeigen, worauf es ankommt.

In diesem Sinne: Ihnen allen frohe, besinnliche Weihnachtstage und alles Gute. Vor allem: Bleiben Sie gesund.

Uwe Plien

Ihre Meinung? Schreiben Sie mir! uwe.plien@rheinische-post.de

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