Kommentar: Komm Entar: Zu früh für Freude

Kommentar: Komm Entar: Zu früh für Freude

Die unvermittelte Chance für die Sekundarschule ist nicht ohne den Regierungswechsel in Düseldorf zu denken. Da ist es verständlich und legitim, dass die CDU vor Ort stolz ist auf ihre Handschrift im schwarz-gelben Koalitionspapier.

Aber richtig ist auch: Das alles ist nichts, wenn es nicht endlich gelingt, außerhalb der politischen Zirkel die Überzeugung zu verankern, dass die Sekundarschule eine gute Wahl ist. Bürgermeister Ahls hat Recht: Schulwahl ist vor allem auch eine emotionale Entscheidung. Da hilft es wenig, politische Verdienste zu bejubeln. Nur mit Demut und Respekt kann es gelingen, mehr Eltern ein gutes Gefühl zu vermitteln. Gut ein Dutzend Anmeldungen aus Alpen wie zuletzt sind kein Grund zur Freude und keine Legitimationsbasis für eine eigenständige Schule. bp

(RP)