Alpen: Womit die Bönninghardter einst ihr Geld verdienten

Alpen: Womit die Bönninghardter einst ihr Geld verdienten

"Mit ihrer Hände Arbeit" hat Karl Bröcheler seinen Vortrag überschrieben, den der ausgewiesener Kenner der bäuerlichen Vergangenheit auf der Bönninghardt am Mittwoch, 22. November, für die Volkshochschule (VHS) um 18 Uhr im Rathaus in Alpen hält.

Der Heimatfreund verspricht einen anschaulichen Rückblick auf Handwerk, Gewerbe, Schule und Landwirtschaft - eigentlich auf alle Lebensbereiche op der Hei und auf die vielen Möglichkeiten, wie die Bewohner des Höhenzuges bis in die 60er Jahre ihren Lebensunterhalt sichergestellt haben.

Bröcheler will aufzeigen, dass Ende der 60er Jahre ein tiefgreifender Wandel Wohlstand, bessere Wohnverhältnisse und größere Mobilität beschert zugleich aber das Berufsleben nachhaltig verändert hat. Für Bröcheler ist der Rückblick mit Nachdenklichkeit verbunden. "Schreiner und Schmied gibt es nicht mehr", so der Referent. Die ungezählten kleinen Bauernhöfe seien "in einer Handvoll von Großlandwirten aufgegangen". Tante-Emma-Läden seien lange ausgestorben. Von den einst drei Schulstandorten sei keiner mehr übrig.

Daher, so Bröcheler, sei ein Rückblick auf die "gute alte Zeit" sinnvoll und notwendig. Eine Reihe alter Fotos und originale Dokumente, die Bröcheler bei seinen Recherchen auf der Bönninghardt aufgetan hat, werden längst Vergessenes aus der Zeit zwischen 1800 und 1960 wieder aufleben lassen.

(bp)