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Rheinberg: Wochenmarkt jetzt auch nachmittags

Rheinberg : Wochenmarkt jetzt auch nachmittags

Dienstags verkaufen die Markthändler künftig von 14 bis 18 Uhr, freitags bleibt alles beim Alten. Aktionen sind geplant.

Der Rheinberger Wochenmarkt soll attraktiver, das Angebot größer werden. Um mehr Kunden anzulocken, ändern sich die Zeiten. Freitags sind die Markthändler weiterhin von 7.30 bis 12.30 Uhr für die Kunden da. Am Dienstag jedoch wird erst nachmittags gehandelt: von 14 bis 18 Uhr. Zunächst als Probelauf für ein halbes Jahr, danach wollen die Partner Stadtverwaltung, Markthändler und Stadtmarketing weitersehen.

"Wir haben uns schon im Dezember kurzgeschlossen", sagt Edeltraud Hackstein vom Stadtmarketing. "Uns war klar, dass es so nicht weitergehen kann mit dem Markt und wir etwas ändern müssen, wenn wir auch berufstätige oder jüngere Rheinberger erreichen wollen. Wir möchten den Markt beleben, er muss der Mittelpunkt bleiben." Dass veränderte Zeiten ein Schlüssel zu mehr Erfolg sein könnten, war auch den Markthändlern klar, wie deren Sprecher Hans Gerd Aldenhoff sagt: "Wir wurden hin und wieder von Kunden angesprochen und gefragt, ob der Markt nicht auch mal nachmittags stattfinden könnte." Rosemarie Kaltenbach hat ähnliche Erfahrungen gemacht: "Auch bei uns in der Stadtverwaltung kommen solche Anregungen an", so die Beigeordnete. Nur noch sechs bis acht Händler bauen ihre Stände dienstags auf dem Marktplatz auf, freitags sind es neun bis elf. "Weniger geht nicht mehr", unterstreicht Egon Ehlscheid vom Ordnungsamt der Stadt und verweist auf die Standgebühren von 50 Cent pro Quadratmeter. "Damit liegen wir klar unter denen anderer Kommunen." Und trotz des Haushaltssicherungskonzepts habe man diese Gebühren nicht angehoben, ergänzt Rosemarie Kaltenbach.

Als Obst, Gemüse, Käse und Eier noch auf der Gelderstraße verkauft wurden (bis 2008), reihten sich bis zu 30 Stände aneinander. Diese rosigen Zeiten sind vorbei. Auch die ehemalige Initiative des Stadtmarketings, zu Halloween den Wochenmarkt mit einer Kürbisaktion zu flankieren, brachte keinen nachhaltigen Erfolg. Dennoch soll es wieder Aktionen geben. "Und zwar einmal im Monat", betont Edeltraud Hackstein. Erstmals am Dienstags, 24. März, "dann werden Bärbel Kathagen und ich Frühblüher an die Marktbesucher verschenken". Hans Gerd Aldenhoff möchte, dass der Lindenplatz künftig mit einbezogen wird. Das habe sich 2013 bei der Straßensperrung bewährt.

Mit Flyern und einem Banner wird nun für den "neuen Markt" geworben. Gesucht werden noch weitere Markthändler. Bei Interesse können sie sich bei Egon Ehlscheid im Stadthaus unter Telefon 02843 171-308 melden.

(RP)