Rheinberg: Wieder Streiks bei Amazon in Rheinberg

Rheinberg: Wieder Streiks bei Amazon in Rheinberg

Gestern am sogenannten Amazon-Primeday legten die Beschäftigten des Online-Händlers in Rheinberg erneut ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft kämpft beim Internet-Versandhändler darum, die Tarifverträge des Einzelhandels dort auch wirklich durchzusetzen. Verdi-Landesfachbereichsleiterin Silke Zimmer sagte zur Begründung gestern: "Am Primeday macht Amazon regelmäßig enorme Umsätze. Trotzdem werden die Beschäftigten bis zu 900 Euro im Monat unter Tarif bezahlt.

Das ist moralisch verwerflich. Insbesondere, wenn Amazon-Inhaber Jeff Bezos über soziale Medien fragt, was er mit seinem Vermögen machen soll." Für die Gewerkschafterin ist aus diesem Grund auf jeden Fall klar: "Deshalb streiken wir gerade an einem so umsatzträchtigen Tag wie dem Primeday. Amazon muss daran erinnert werden, dass so ein Tag ohne die Beschäftigten nicht möglich wäre."

(RP)
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