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Alpen: Top-Ausbildung bei Lemken

Alpen : Top-Ausbildung bei Lemken

Die Alpener Landtechnik-Hersteller haben 17 neue Azubis begrüßt und 22 anderen jungen Leuten gratuliert, die ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die "alten Hasen" hatten Tipps für die Einsteiger parat.

Ausbildung genießt einen hohen Stellenwert bei Lemken in Alpen. Gut und solide soll sie sein und den jungen Leute eine Perspektive bieten, finden die Landtechnik-Profis von der Weseler Straße.

Gestern begrüßten Firmeninhaber Viktor Lemken, seine Tochter Nicola Lemken, Personalchefin Christel Bühren und die Ausbildungsleiter Anja Scholz (ehemals Anja Stiers, kaufmännisch) sowie Caner Bilir und Willi Schmitz (gewerblich) 17 neue Azubis und verabschiedeten 22 "alte" Azubis, die ihre Abschlussprüfungen bereits "im Sack" haben.

Erstmals legte Lemken "Hello" und "Goodbye" auf einen Tag. "Wir möchten, dass beide Gruppen miteinander ins Gespräch kommen", betonte Christel Bühren gestern. Erfreulich: Bis auf drei Lemken-Auszubildende, die nun ein Studium beginnen, sind alle zunächst für ein Jahr übernommen worden.

Auch Michaela Kühne. Die 22-jährige Kamp-Lintforterin war vor drei Jahren die erste Industriemechanikerin im Hause Lemken. In Dana Kreuzberger — die 18-jährige Gindericherin hat nach dem Realschulabschluss an der Marienschule in Xanten in Geldern ihr Fachabitur abgelegt — hat die Gesellin eine Nachfolgerin. Nach einem Praktikum bei Lemken wusste sie: "Das ist der richtige Beruf für mich!"

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Michaela Kühne ist gut mit ihren männlichen Kollegen ausgekommen. Ihr Tipp an die jüngere Kollegin: "Du musst den Jungs die Stirn zeigen und dir nicht alles von ihnen gefallen lassen." Christoph Bühren und Tino Graefenstein, beide 16, beide aus Alpen und beide Absolventen der örtlichen Realschule, hörten gut zu. Auch sie hatten gestern ihren ersten Arbeitstag und freuen sich auf die Ausbildung zum Industriemechaniker. Durch seinen älteren Bruder sei er auf Lemken aufmerksam geworden, schilderte Tino Graefenstein. Das Unternehmen Lemken genieße nun mal einen guten Ruf.

Diese Einschätzung teilen auch Sven Verhülsdonk (22) und Marc Vinschen (20). Die beiden Alpener sind seit kurzem "fertige" Zerspanungsmechaniker (Verhülsdonk) bzw. Industriemechaniker (Vinschen). "Wenn man bei Lemken Eigeninitiative zeigt, dann zahlt sich das auch aus", so Marc Vinschen, der privat einen Traktorführerschein abgelegt hat und dadurch auch mal die Möglichkeit hatte, bei den Lemken-Feldtagen die neuesten Modell vorzuführen.

Sven Verhülsdonk gefällt, dass man in der Ausbildung in die unterschiedlichsten Bereich schnuppern konnte: Montage, Zerspanung, Versuch, Versand, Umformung oder auch Kundendienst. "So hat man die Chance, später in seine Wunschabteilung zu kommen", schildert Michaela Kühne.

(RP/rl)