Waldflächen in Rheinberg Stadt versichert sensiblen Umgang mit Baumbestand

Rheinberg · Rheinbergs Bürgermeister Frank Tatzel kontert Kritik der Grünen mit Aufzählung von Baumpflanzaktionen. In den vergangenen Jahren seien 17,7 Hektar Wald gepflanzt worden. Ziel sei eine durchgrünte Stadt.

 Bürgermeister Frank Tatzel (2.v.l.) betont, dass Ziel einer durchgrünten Stadt nachhaltig zu verfolgen.

Bürgermeister Frank Tatzel (2.v.l.) betont, dass Ziel einer durchgrünten Stadt nachhaltig zu verfolgen.

Foto: Stadt Rheinberg

Bürgermeister Frank Tatzel weist darauf hin, dass in Rheinberg in den vergangenen Jahren durch notwendige Ausgleichsmaßnahmen aber auch durch darüber hinaus gehende Anpflanzungen an verschiedenen Standorten insgesamt 17,7 Hektar Wald angelegt worden seien. Es sei seit längerem das entwicklungspolitische Ziel, den Anteil an Waldnutzung im Stadtgebiet zu erhöhen. Tatzel reagiert damit auf die Kritik der Grünen, die Baumfällungen an mehreren Stellen im Stadtgebiet bemängelt und mehr Sensibilität bei der Genehmigung für Fällarbeiten gefordert hatten.

Gepflanzt worden sei laut Tatzel beispielsweise südlich von Alpsray, an der Alpener Straße in Millingen und am Moersbach. Hinzuzurechnen seien zudem Anpflanzungen durch andere Eigentümer, die im Stadtgebiet ebenfalls neue Waldflächen geschaffen hätten.

Neben der Schaffung neuen Waldes würden zudem durch die Stadt jährlich eine Vielzahl von Einzelbäumen im Bereich der Grünanlagen und Straßen gepflanzt. So seien zum Beispiel Anfang 2019 insgesamt 217 Laubbäume als Hochstämme an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet gepflanzt worden. In den Wintermonaten seien diese Pflanzmaßnahmen im Auftrag der Stadt Rheinberg nochmals um 109 Laubbäume an unterschiedlichen Stellen ergänzt worden.

In dieser Auflistung noch nicht enthalten seien zudem die vielen Pflanzungen von Büschen und Hecken. Allein diese Zahlen würden aufzeigen, so Bürgermeister Tatzel, „dass die Stadt Rheinberg das Ziel einer durchgrünten Stadt nachhaltig verfolgt“. Darüber hinaus betont der Bürgermeister, dass gerade die für die Genehmigung von Baumfällungen zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung „mit großer Sensibilität“ ihre Aufgaben wahrnehmen würden.

(RP)