1. NRW
  2. Städte
  3. Rheinberg

Stadt Rheinberg schließt vorsorglich sechs Turnhallen für Schulen und Vereine

Wegen der Corona-Pandemie : Stadt Rheinberg schließt sechs von acht Turnhallen

In sechs Hallen könne einer Untersuchung zufolge nicht ausreichend gelüftet werden, um dort einen ausreichenden Schutz vor dem Coronavirus zu gewährleisten.

Die Stadt Rheinberg hat beschlossen, vorsorglich sechs Turnhallen für Schulen und Vereine zu schließen. Bekanntlich sei häufiges Lüften von Räumen neben dem Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes eine der besten Maßnahmen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus vorzubeugen. Das, so teilte die Verwaltung mit, könne allerdings nur funktionieren, wenn die Gebäude über die entsprechenden baulichen Voraussetzungen verfügen.

Das heißt: Sie müssen Fenster und Türen haben, die groß genug sind. Nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes soll in Räumen, in denen Menschen gemeinsam Sport treiben, mindestens fünfmal pro Stunde die Luft vollständig ausgetauscht werden. In sechs der acht Turnhallen, die die Stadt in Rheinberg betreibt, sei dies nicht möglich. Bei einer Überprüfung der städtischen Gebäude habe sich gezeigt, dass die Empfehlung des Umweltbundesamtes teilweise deutlich unterschritten werde. Daher habe die Stadt vor dem Hintergrund zunehmender Infektionszahlen entschieden, diese sechs Turnhallen (zwei am Schulzentrum, Fossastraße, Grote Gert, Millingen, Orsoy) bis auf Weiteres zu schließen. Lediglich die Turnhallen in Borth und Budberg, in denen die Luftwechselraten pro Stunde bei 6,7 und 8,6 liegen, können danach geöffnet bleiben. Sobald sich Änderungen ergeben, werde die Verwaltung darüber informieren.

(RP)