Kegelclub in Alpen: „Die Glücksbringer“ feiern goldenes Gründungsjubiläum

Kegelclub in Alpen : „Die Glücksbringer“ feiern goldenes Gründungsjubiläum

Vor 50 Jahren wurde der Kegelclub gegründet. Heute treffen sich die Damen hauptsächlich zum Klönen.

Nomen est omen. „Die Glücksbringer“ haben sich die Damen getauft, als sie sich zu einem Kegelclub zusammengeschlossen hatten. Das war nach einem Fußballspiel gegen ihre Männer. Wie das Spiel ausgegangen ist, kann man nur noch erahnen. Denn der freundschaftliche Kick zwischen den Geschlechtern liegt inzwischen ein halbes Jahrhundert zurück. Der Kegelclub allerdings ist geblieben, auch wenn „die Glücksbringerinnen“ längst keine Kugel mehr schieben, auch keine ruhige. Aber sie treffen sich noch immer alle vier Wochen im Gasthof Zum Dahlacker, um bei Kaffee und Kuchen oder bei einem leckeren Essen zu klönen und so die gute Gemeinschaft zu pflegen.

Anfangs haben „Die Glückbringer“ auf der Bahn im Lindenhof gekegelt, sind dann gewandert auf die Bönninghardt auf die Bahn bei Barth und wurden zuletzt heimisch auf der Kegelbahn Zum Dahlacker. Natürlich beließen es auch die rührigen Damen nicht dabei, in die Vollen zu gehen. Sie organisierten von Beginn der 70er Jahre an muntere Kegeltouren an Rhein, Mosel und an den Nordseestrand nach Norderney. Auch regelmäßige Radtouren gehörten lange Zeit zum geselligen Jahresprogramm. Außerdem wurde jeder Geburtstag einer Kegelschwester gebührend gefeiert.

Von den Keglerinnen der ersten Stunde sind noch Agathe Pastors, Hanni Janßen, Elvira Härter, Wilma Jacobs und Erna Theußen dabei. Später kamen Erika Muth, Annemarie Kröll, Ulla Verhovnik und Henny Schmitz dazu. Drei Gründerinnen sind inzwischen verstorben.

Zum goldenen Gründungsjubiläum sind „Die Glücksbringer“ zu den Ursprüngen zurückgekehrt. Sie haben es sich beim Abendessen im Lindenhof schmecken und gut gehen lassen. Ein echtes Glück nach so langer Zeit.

(bp)
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