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Rheinberg: Stadt-Baustelle: "Nicht gleich protestieren"

Rheinberg : Stadt-Baustelle: "Nicht gleich protestieren"

"Das Stadtmarketing hat kein Verständnis dafür, das Unmut und Unzufriedenheit bezüglich der Baumaßnahmen im Innenstadtbereich öffentlich propagiert werden", sagt dessen Sprecherin Edeltraud Hackstein.

Erst kürzlich habe es auf Orsoyer- und Rheinstraße eine Baustellenbegegung mit Vertretern der Werbegemeinschaft und betroffenen Anliegern sowie Verantwortlichen der Stadt Rheinberg gegeben. Dabei sei ausführlich über die weiteren Planungen und Gründe für unvorhersehbare Verzögerungen informiert worden.

Seit Monaten treffe sich der Initiativkreis, der aus Vertretern der Stadt, der Werbegemeinschaft und des Stadtmarketings bestehe, um den Baustellenprozess mit breiter Transparenz durch Banner, Baustellenschilder, Infokästen, Parkplatzflyer, Presseberichte und Events wie BauArt und Baustellensuppe zu begleiten und zu unterstützen.

Hackstein: "Wenn bei den Anliegern weiterhin berechtigte Gründe zur Sorge bestehen, gibt und gab es nun wirklich ausreichend Gelegenheit, diese in Sachlichen Gesprächen beim Bürgermeister oder den Verantwortlichen der Baustelle vorzubringen". Generelle Unmutsäußerungen und Schuldzuweisungen über die Öffentlichkeit sollten die letzte Möglichkeit sein.

"In diesem Zusammenhang kann versichert werden, dass schon etliche Bedenken von Bürgern aufgegriffen wurden", schildert die Sprecherin: "Wir vom Stadtmarketing haben mehrfach festgestellt und erlebt, dass die Stadt Rheinberg offen ist für gute Ideen, die zur Verbesserung des unvermeidlichen Ablaufs beitragen." Die Organisation und Koordination einer solchen Großbaustelle erfordere ständig Flexibilität, Kompromissbereitschaft und neue Entscheidungen.

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Viele Verzögerungen und Planungsänderungen seien nicht immer vorhersehbar und bedeuteten in der Tat für die Anlieger neue Belastungen. Aber nur im Dialog aller Beteiligten bestünden eventuell Möglichkeiten, diese zu minimieren. Das Stadtmarketing unterstützte z.B. den Vorschlag, kostenlose Parkplatzmöglichkeiten in der Innenstadt während der Bauphase zu schaffen. Edeltraud Hackstein: "Lassen Sie uns doch gemeinsam in Rheinberg nach Lösungen suchen und positiv in die Zukunft schauen".

(RP/rl)