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Sonntag beginnt Veener Ferienlager dahoam nach strengen Corona-Regeln

Ferienlager in Veen : Ferienlager „dahoam“ nach strengen Corona-Regeln

Wegen der Conaopandemie fällt die Fahrt ins Münstertal im Schwarzwald aus. Das 43. Veener Ferienlager findet zu Hause im Krähendorf statt. Ein Gruppen. Am Sonntag geht’s los.

Schulhof statt Schwarzwald heißt es für das Veener Ferienlager. Der riesige Spaß, auf den sich Generationen von Kindern und Jugendlichen seit mehr als vier Jahrzehnten von Jahr zu Jahr freuen, findet erstmals zu Hause statt. Statt im Münstertal verbringen 63 Kinder die Lagerwoche „dahoam“. Mehr lässt Corona nicht zu.

Das Betreuerteam um Michael van Beek will aber alles tun, um aus der Misere das Beste zu machen, damit auch die so ganz andere Ferienwoche am Ende doch ein Erlebnis wird, an das sich alle noch lange gern erinnern. Es stehen noch ein paar Kinder auf der Warteliste. Weil aber die Verordnung nur feste Gruppen mit begrenzten Teilnehmern zulässt, die verschiedenen Orten zugeordnet sein müssen, wie „Krölli“ van Beek erläutert, „stoßen wir an Grenzen“. Schule, Pfarrheim, Kneipe, Sportplatz und Feuerwehrgerätehaus seien dezentrale Standorte fürs Ferienlager zu Hause.

Morgens treffen sich alle zunächst auf dem Schulhof – nach Desinfizierung der Hände auf der „Waschstraße“ auf Papphockern im gebotenen Abstand. Dann wird die Tageslosung ausgegeben und jeweils das Wichtigste für alle besprochen. Dann geht’s gruppenweise los mit den Aktivitäten. Selbst zum Essen, immer Höhepunkt des Lagers, geht’s in die Gruppen. Die Lagerküche bleibt kalt. Jeder bringt seine Verpflegung selbst mit. So sind die Regeln. Für Samstagabend haben sich alle zum digitalen Kennenlern-Chat verabredet, um sich einzustimmen.

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Dann gibt’s am Sonntag ein Kurzprogramm in den Gruppen. Montag stehen olympische Spiele auf dem Plan, Dienstag Ausflüge. Mittwoch wird das Dorf erkundet und Donnerstag geht’s raus in die Natur. So ist der Plan.