Rheinberg: Schulstandorte in der Diskussion

Rheinberg: Schulstandorte in der Diskussion

Gut 250 Kinder werden zum nächsten Schuljahr 2018/2019 an den Rheinberger Grundschule eingeschult. Somit können elf erste Klassen gebildet werden: zwei in Wallach, eine in Millingen, jeweils eine an den beiden Standorten der Grundschule Rheinberg, drei an der St.-Peter-Schule und drei an der Grundschule Am Rheinbogen (zwei in Budberg, eine in Orsoy).

Im Schulausschuss beherrschte die Situation in der Stadtmitte die Diskussion. Karin Winkel (SPD) kritisierte die Verteilung der Kinder auf die drei Gebäude und sagte, sie könne sich eine Zusammenlegung der beiden Grundschulstandorte in der Stadtmitte vorstellen. Herbert Becker (FDP) plädierte für eine "sachlogische Entscheidung": "Die Eltern stimmen ab, wohin sie ihr Kind geben möchten. Eine Schule, die oft gewählt und gut nachgefragt wird, sollten wir nicht aufgeben." Katharina Hötte (CDU) war für zwei Schulen an zwei Standorten und plädierte dafür, sich die Gebäude anzuschauen.: "Wir sollten nichts anhand eines Plans entscheiden."

Schulamtsdirektorin Anna Maria Eicker sah "keinen Handlungsdruck. Es sind genug Anmeldungen da. In Anbetracht der Entwicklung der Schülerzahlen ist Weitsicht angebracht. Und in der Innenstadt haben wir alle Möglichkeiten."

  • Rheinberg : Wallach feiert Goldjubiläum

Der Schulausschuss beauftragte die Verwaltung sowie die Arbeitsgruppe Schule schließlich, in Abstimmung mit den Grundschulen und dem Schulamt für den Kreis Wesel ein schulorganisatorisches Konzept zur Optimierung der Grundschulsituation in Rheinberg- Mitte zu erarbeiten. Es soll in der nächsten Sitzung des Schulausschusses zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

(up)