Schützenbrüder in Bönning-Rill ehren Kaiser mit "leichter" Verspätung

Schützentradition in Alpen : Ehrung mit Verspätung für den ehemaligen Kaiser

Bei der Herbstversammlung der Bruderschaft St. Heinrich in Bönning-Rill standen Ehrungen auf der Tagesordnung.

Im Rahmen der Herbstversammlung der Schützenbruderschaft St. Heinrich Bönning-Rill haben die zahlreich erschienenen Mitglieder auf ein erfolgreiches Schützenfest zurück geblickt, die notwendigen Renovierungsarbeiten am und im Schützenhaus erörtert und über bevorstehende Veranstaltungen wie das Schützen-Oktoberfest, den St.-Martinszug, den „Reisen & Sangria“-Abend sowie das Nikolausschießen gesprochen.

Außerdem wurden mit Werner Bongers und Lothar Sujatta zwei Schützen zu Ehrenmitgliedern ernannt, weil sie das 75. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 25 Jahren Mitglied der Bruderschaft sind. Hans Grotepaß, ebenfalls neues Ehrenmitglied der Bruderschaft, konnte wie Andreas Rischer, der für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden sollte, an der Versammlung nicht teilnehmen.

Werner Tast hatte bei einem der vielen Einsätze für die Bruderschaft seine Königsorden verloren und erhielt als Ersatz zwei Ärmelbänder für die Regenten-Jahre 1981 und 2011. Die werden angenäht und können so nicht mehr verloren gehen.

Schließlich erhielt Edgar Sujatta ein spätes Ehrenzeichen. Nachdem er bereits 2007 Kaiser der Bruderschaft geworden war, hatte man versäumt, ihm das entsprechende Ärmelband zu übergeben. Das fiel erst zehn Jahre später auf – und zwar vor zwei Jahren bei der Übergabe des Ärmelbandes an den neuen Kaiser Wolfhard Höpfner. Es dauerte weitere zwei Jahre bis ihm nun endlich das verdiente Ehrenzeichen übergeben wurde. Der Vorstand entschuldigte sich für die „leichte Verspätung“. Der späte Kaiser anno 2007 nahm’s mit Humor.

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