Rheinberg: Schlussphase für Naturschutz-Projekt eingeläutet

Rheinberg: Schlussphase für Naturschutz-Projekt eingeläutet

Experten berichten aus themenverwandten Projekten im In- und Ausland. Dazu gibt es Exkursionen.

Nach vier Jahren geht das Naturschutz-Großprojekt "Orsoyer Rheinbogen im Vogelschutzgebiet (VSG) Unterer Niederrhein" in die Schlussphase. Bevor jedoch der Vorhang fällt, öffnet ihn die Biostation Wesel noch einmal ganz weit: Am Mittwoch und Donnerstag, 15./16. November, ab 9 Uhr, findet in der Rheinberger Stadthalle als Teil des Projekts eine Fachtagung unter dem Titel "Welche Aue hätten S' denn gern?" statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es sind aber noch etliche Plätze frei, so die Biostation. Der Vortragsteil am, ersten Tag wird neben der Arbeit der Biostation insbesondere verschiedene Vorstellungen von der (Rhein-)Aue innerhalb und jenseits des Naturschutzes beleuchten und auf die daraus entstehenden Konflikte eingehen. Dazu werden auch Experten aus themenverwandten Projekten im In- und Ausland berichten. Exkursionen in die Rheinaue werden den zweiten Tag ausfüllen. Dazwischen wird auch Zeit für Verpflegung und entspannte Gespräche bleiben. Das Life-Projekt liegt mit dem Orsoyer Rheinbogen im Natura-2000-Netzwerk. Es arbeitet an der Umsetzung der Wasser-Rahmenrichtlinie zu und wird unterstützt vom Land NRW, dem Kreis Wesel und der HIT-Stiftung.

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Für Verpflegung wird ein Kostenbeitrag von 20 Euro erhoben. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist notwendig. Dazu bedarf es einer E-Mail. Die Kontaktadresse lautet info@bskw.de (per Telefon: 0281 96252-0).

www.orsoyer-rheinbogen.de

(RP)