Alpen: Ruhe an der Radarpistole: In Alpen sind Tempo-Sünden selten

Alpen : Ruhe an der Radarpistole: In Alpen sind Tempo-Sünden selten

Die Autofahrer in Alpen halten sich an die Regeln. Jedenfalls, die, die Dienstagvormittag im Ort unterwegs waren. Nur zwei Temposünder waren bis gegen 10 Uhr nach zwei Stunden Kontrolle an drei Standorten aus dem Verkehr gezogen worden.

Und deren Regelverstoß war so gering, dass sie mit einem Verwarngeld von 15 Euro davon gekommen sind. Dennoch sprach Ludger Funke, Fachbereichsleiter Ordnung, von einer erfolgreichen Aktion im Rahmen der Ordnungspartnerschaft mit der Polizei. "Und kommt es drauf an, Präsenz zu zeigen und den Bürgern zu signalisieren, dass wir ihr Hinweise ernst nehmen", so Funke.

So hatte sich der Trupp aus Polizisten und städtischen Ordnungshütern mit der Laserpistole an Stellen postiert, die Bürgern im Rathaus häufig benannt werden, dass hier zu schnell gefahren wird: Lindenallee in Höhe Volksbank, Ulrichstraße am Marienstift und an der Burgstraße/Ecke von-Dornik-Straße. Später ging's um die Ecke in die gut ausgebaute von-Dornik-Straße, die zum Schnellfahren verleitet.

Die beiden Tempo-Sünder waren im 30er-Bereich am Fuße des Berges an der Lindenallee trotz Abzug der Toleranz von drei km/h zu flott unterwegs und wurden rausgewunken. Besonders streng waren die Beamten um Dorfpolizist Anderas Mötter - er wurde unterstützt von den Xantener Kollegen Gregor Zey und Bernd Holtermann - nicht. "Es geht uns doch nicht darum, Kasse zu machen", so Mötter. "Wir erhoffen uns, dass sich rumspricht, dass wir kontrollieren, und so eine erzieherische Wirkung erzielen."

Die Alpener Auto-Lenker ließen es ruhig angehen. Entsprechend gut war die Stimmung an der Laserpistole. "Schön, mal auf der anderen Seite zu stehen", scherzte Michael Hartjes vom Ordnungsamt und Feuerwehrchef der Gemeinde. Er übte an der Pistole. Denn es ist gar nicht so einfach den roten Laserpunkt, der gut 500 Meter reicht aber nur bis gut 200 Meter seriös misst, so zu platzieren, dass ein Messergebnis hörbar im Kasten klingt.

"Da hinten in Höhe Netto kommt ein Motorrad", sagt Hauptkommissar Mötter. Michael Hartjes hält gezielt drauf. Piep. 27 km/h. Davor ein Plus - satt im zulässigen Bereich. 50 sind erlaubt. "Ist wohl ein Mofa", so Holtermann. Kurze Zeit später pöttert ein kleiner Roller vorbei. Die Kelle bleibt unten. Alles in Ordnung.

(bp)
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