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Rheinberg: Rot-Grün fordert Verkehrskonzept

Rheinberg : Rot-Grün fordert Verkehrskonzept

Ihr Antrag soll in der nächsten Ratssitzung am 28. März beraten werden.

SPD und Grüne fordern ein Verkehrskonzept für die Innenstadt. Konkret geht es Rot-Grün um die Fläche innerhalb der Wälle. Die Verwaltung soll beauftragt werden, ein solches Konzept zu erarbeiten. Einen Antrag für die Ratssitzung am 28. März haben die Fraktionen gestellt. Darin geht es SPD und Grünen um die Darstellung der verfügbaren Parkflächen - auch um private Parkplätze wie am Underberg-Turm - sowie um die städtischen Stellplätze, die durch eine Baulast gesichert sind.

Im zweiten Schritt will Rot-Grün wissen, welche Möglichkeiten zur Bewirtschaftung der Parkplätze bestehen. Betrachtet werden soll auch das ehemalige Café-Püttmann-Areal an der Orsoyer Straße. Bereits jetzt gibt es Leute in der Innenstadt, die einen Anwohnerparkausweis haben. Bevor solche Ausweise eingeführt werden, soll eine Überprüfung stattfinden. Verbessert werden soll die Nutzung des Parkplatzes am Underberg-Turm. Zudem soll im Verkehrskonzept dargestellt werden, wo Mitarbeiter der Stadtverwaltung beziehungsweise von Firmen, die ihren Sitz in der Innenstadt haben, tagsüber ohne Einschränkung parken können. Dazu stellen die Grünen und die SPD zahlreiche Fragen: Wie viele städtische Mitarbeiter kommen mit dem Auto zur Arbeit? Wie viele Parkplätze kann/ muss die Stadtverwaltung für die Mitarbeiter ausweisen? Wie ist das Parken in der Stadthaus-Tiefgarage derzeit geregelt? Ist die Einführung von Sonderparkberechtigungen für Handel, Gewerbe und Verwaltung in der Innenstadt denkbar beziehungsweise umsetzbar? Ist die Daueranmietung von Fläche auf dem Parkplatz am Underberg-Turm für städtische Mitarbeiter möglich?

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Dargestellt werden soll außerdem, wie die Tempo-Regelungen auf der Orsoyer und der Rheinstraße effektiver durchgesetzt werden können. Zudem soll die Kurve auf der Orsoyer Straße bei Rossmann entschärft werden.

Und das politische Doppel will wissen, ob die Durchfahrt der Straße Großer Markt zumindest tagsüber gesperrt werden kann. Die Fraktionen sagen, dass sie mit ihrem Antrag ihren schon im November 2015 eingereichten und ähnlich gelagerten Antrag präzisieren wollen. Die Verkehrssituation in der Innenstadt sei insbesondere zu Stoßzeiten problematisch. Der ruhende und der fließende Verkehr sollen daher beruhigt werden.

(up)