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Alpen: Riesenandrang bei der Ranzenbörse in Alpen

Alpen : Riesenandrang bei der Ranzenbörse in Alpen

Zum dritten Mal organisierte die Volksbank Niederrhein mit 16 Kooperationspartnern die Börse. Für angehende Erstklässler und ihre Familien wurde der Kauf des passgenauen Tornisters zum Erlebnis.

Mit dem Kauf des Tornisters rückt für Vorschulkinder die Einschulung ein gutes Stück näher. So zu erleben in Alpen, wo die Volksbank Niederrhein am Samstag zu diesem aufregenden Erlebnis in ihre Räumlichkeiten eingeladen hatte. "Die ersten Besucher standen schon weit vor dem offiziellen Start vor der Tür", meinte Frank Neumann, Geschäftsführer des Fachgeschäftes Giesen-Handick in Neukirchen-Vluyn und verantwortlich für die stattliche Auswahl an unterschiedlichen Ranzenmodellen mit diversem Zubehör.

Während Eltern und Großeltern schon konkrete Vorstellungen haben, auf Qualität und guten Sitz achten, galten für angehende I-Dötzchen völlig andere Kriterien. Das sportlich-schicke Aussehen war beispielsweise Henri (5) wichtig. Der Knirps spielt begeistert Fußball, und daher gefiel ihm ein Ranzen mit Fußballmotiv besonders gut. Weitere Kriterien sprachen für den Kauf. "Der Ranzen wiegt 800 Gramm, ist gepolstert, Rücken verstellbar und besitzt einen Becken- und Brustgurt", erläuterte Anke Peine, Fachverkäuferin von Giesen-Handick, die weiteren Pluspunkte. Da Henri vier Jahre damit zur Schule gehen wird, waren Passgenauigkeit, Haltbarkeit und Ergonomie für seine Mutter Sonja Schwan-Kirscht ausschlaggebend.

Im oberen Bereich bot sich beim Schulranzen-TÜV die direkte Überprüfung an. "Wir laden zu einem ersten Spaziergang mit Ranzen auf einen Hindernisparcours ein", sagte Physiotherapeutin Monique Bleeck. "Kinder merken selber, ob der Tornister passt." Schon die Fachberatung im Vorfeld hilft, die richtige Wahl zu treffen. Frank Neumann und seine Mitarbeiterinnen sind Spezialisten mit langjährigen Erfahrungen. Im Herbst werden sie bei den Herstellern geschult und mit den Neuheiten vertraut gemacht. "Die Ranzen sind im Laufe der Jahre leichter geworden. Für Kinder mit schmalem Rücken können wir extra schmale Ranzen anbieten", sagte Anke Peine. Sicherlich spiele der Preise eine Rolle. Aktuelle Sets können über 200 Euro kosten, Vorjahresmodelle sind günstiger. "Wir haben schon Schnäppchen unter 100 Euro", meinte Kollegin Maria Wartmann. Der Ranzen ist in der Familie eine gemeinsame Anschaffung. "Wir erleben, dass Eltern sich vorab im Internet informiert haben", so Neumann. Er gibt Rabatte, bietet preisgünstige Sets an und setzt auf Beratung. "Wir brauchen den Vergleich mit dem Internet nicht scheuen. Ranzenkauf bleibt Vertrauenssache."

Die Kooperationspartner der Börse sorgten mit ihren Angeboten für ein rundes Programm. Optik Wiesner lud zum Sehtest ein. Das Team von Physiotherapeut Wolfgang Schwartz testete motorische und koordinative Fähigkeiten der Vorschulkinder. Andere Stände informierten über das Thema gesunde Ernährung. "Wir setzen bewusst auf die Themenbereiche Schule und Gesundheit", sagte Sarah Lomme von der Volksbank Niederrhein. Ein ständiges Kommen und Gehen bestimmte die Veranstaltung, die Besucher nahmen weite Anreise auf sich. "Über den Zuspruch sind wir einfach überwältigt", meinte dazu Guido Lohmann, Vorstandschef der Volksbank Niederrhein.

In Moers bietet die Volksbank an ihrer Geschäftsstelle Mühlenstraße am Samstag, 29. März, 9.30 bis 13.30 Uhr, eine weitere Ranzenbörse an.

(sabi)