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Rheinbergs FDP schlägt eine Abfall-App vor

Antrag der Rheinberger Liberalen : FDP schlägt einen digitalen Abfallkalender vor

Die Liberalen wollen mit einer Abfall-App den gedruckten Kalender Schritt für Schritt ablösen. Die digitale Version helfe den Bürgern, der Verwaltung und auch der Umwelt.

Die FDP-Fraktion im Rheinberger Rat möchte die Einführung einer Abfall- und Melde-App für die Stadt auf die Tagesordnung im nächsten Betriebsausschuss bringen. Die Verwaltung soll die Möglichkeiten dazu prüfen und die Kosten für den städtischen Haushalt ermitteln. Parallel soll aber die gedruckte Version des Abfallkalenders beibehalten werden, so die Liberalen. Bürgerinnen und Bürger sollen allerdings die Möglichkeit erhalten, den gedruckten Abfallkalender abzubestellen, so dass auf Dauer mehr digitale Abonnements genutzt und weniger gedruckte Kalender verteilt werden müssten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeute eine Melde-App einen Mehrwert. Sie vereinfache die derzeitigen, teilweise umständlichen Prozesse und Übersichten im Abfallservice. Die Verwaltung soll durch die Digitalisierung entlastet, Kosten langfristig minimiert und die Umwelt geschont werden. Der aktuelle Papierkalender koste jährlich rund 8700 Euro. Der aktuell von der Stadt bereitgestellte digitale Abfallkalender biete nur unzureichende Funktionen und sei technisch teilweise kompliziert. Es gebe keine Möglichkeit, zeitgemäße Push-Benachrichtigungen oder eine Erinnerung per E-Mail zu erhalten. Weiter enthalte die aktuelle digitale Version nicht alle Informationen. Sperrmüll oder Tannenbaumabholung fehlten, so dass man auf die gedruckte Version zurückgegreifen oder im Stadthaus vorstellig werden müsse. Auch das Melden von defekten Behältern oder wild abgeladenem Müll würde deutlich einfacher. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, so die FDP, nutzten bereits die App von „Abfall Plus“ (https://www.abfallplus.de). Die biete die benötigten Funktionen und weitere komfortable Möglichkeiten für die Verwaltung. Es entstünden einmalige Kosten von rund 12.000 Euro für die Einrichtung. Es kämen jährlich Kosten von rund 4000 Euro hinzu sowie Module wie Sperrmüll- und Grünschnittanmeldung.