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Rheinberger Tafel stellt auf Notausgabe um, Alpen läuft vorerst normal

Lebensmittel werden knapp : Rheinberger Tafel stellt ab Dienstag auf Notausgabe um

Die Rheinberger Tafel bemüht sich weiterhin, Menschen zu helfen. Möglich ist das wegen Corona allerdings nur eingeschränkt, da einerseits die gespendeten Waren geringer werden und andererseits auch so genannte Risikopersonen zu den Mitarbeitern zählen.

Für die beiden Ausgabestellen Rheinberg und Alpen stellt sich die Situation momentan folgendermaßen dar:

Die Ausgabestelle Rheinberg wird von Dienstag, 31. März, an eine „Notausgabe“ einrichten. Dies bedeutet, dass die registrierten Tafelkunden dienstags von 11 bis 13 Uhr eine Not-Tüte im Außenbereich vor dem Pfarrheim St. Anna ausgehändigt bekommen. Die Ausgabestelle Alpen bemüht sich weiter, den Regelbetrieb so gut wie möglich und verantwortbar aufrecht zu erhalten. Die notwendigen Entscheidungen werden wöchentlich aufgrund der aktuellen Lage getroffen. So bedauerlich eine Einschränkung im Tafelbetrieb auch sei, müsse jedoch auch darauf hingewiesen werden, dass die Tafel keine Zuständigkeit oder Verantwortung für die Grundversorgung Bedürftiger habe, teilen die Träger mit. Es zeige sich in der jetzigen Situation, wie wichtig politische Grundentscheidungen wären, die einen Tafelbetrieb mittelfristig überflüssig machten.

Unterdessen weisen die Rheinberger Jusos auf die Situation der Tafel in Rheinberg hin. Aufgrund von Hamsterkäufen beziehungsweise der Tatsache, dass generell vor allem mehr haltbare Lebensmittel eingekauft werden, bleibe nicht mehr so viel übrig. Der Tafel würden somit die Lebensmittelspenden knapp. Insbesondere fehlten derzeit Nudeln, H-Milch, Zucker, Tee, Reis, Tütensuppen und Knäckebrot. Die Jusos bitten darum, wieder bewusster einzukaufen und an die Tafel zu spenden.