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Rheinberg/Xanten: Volkshochschule soll mit Video-Aufnahmestudio unterstützt werden

Video-Aufnahmestudio in Rheinberg : VHS will für digitale Zukunft technisch aufrüsten

In der Verbandsversammlung der Volkshochschule ging es auch um Investitionen. Rheinbergs Bürgermeister Frank Tatzel regte an, in der Europaschule ein Video-Aufnahmestudio einzurichten.

Die Verbandsversammlung der Volkshochschule für Rheinberg, Alpen, Sonsbeck und Xanten hat das von der VHS-Verwaltung vorgelegte Programm einstimmig abgesegnet, die Politik äußerte sich sehr zufrieden. Grundsätzlich hat die Corona-Pandemie auch bei den Weiterbildern von der Rheinberger Lützenhofstraße ihre Spuren hinterlassen. So geht die VHS bis zum Jahresende von Mindereinnahmen in Höhe von rund 60.000 Euro aus. „Die können wir allerdings durch Rücklagen ausgleichen“, so VHS-Leiter Jens Korfkamp. Der Gesamthaushalt hat ein Volumen von über 900.000 Euro.

Die beiden Xantener Verbandsversammlungsmitglieder Tanko Scholten (FOX) und Valérie Petit (FBI) hatten einen Antrag eingereicht. Es solle geprüft werden, ob man Dozenten, deren Kurse wegen Corona nicht zu Ende geführt werden konnten, 65 Prozent ihrer üblichen Bezüge zahlen könne. „Das entspräche dem Kurzarbeitergeld“, so Korfkamp. Auch vor dem Hintergrund arbeitsrechtlicher Belange solle das nun geprüft werden.

In der Sitzung ging es auch um die künftige Ausstattung der VHS. „Wenn jetzt nicht in Bildungseinrichtungen wie die VHS investiert wird, werden sie abgehängt“, schilderte Korfkamp. „Wr müssen Defizite abbauen und Medienkompetenz fördern, um bei künftigen Pandemien technisch gewapnet zu sein.“

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Unterstützung kam von Rheinbergs Bürgermeister Frank Tatzel. Er sagte, er habe bereits Gespräche geführt und angeregt, in der Europaschule einen Raum mit einem digitalen Aufnahmestudio auszustatten. Dort könne die VHS dann künftig Videos produzieren. Aber auch Jugendliche könnten dort unter Anleitung lernen, wie man eigene Videos macht und welche rechtlichen wie ethischen Grundsätze vor einer Veröffentlichung geklärt sein müssen. Korfkamp hofft nun auf eine breite Unterstützung: „Wir müssen uns fit machen für die Aufgaben der Zukunft.“

(up)