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Rheinberg/Xanten: Großartige Unterstützung für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe

Solidarität mit Opfern der Hochwasser-Katastrophe : Großartige Unterstützung

Die Welle der Solidarität nach der Hochwasser-Katastrophe kann nicht oft genug gelobt werden. Bei der großartigen Unterstützung schwingt wohl auch die Überlegung mit: Vielleicht brauchen wir ja auch mal Hilfe von anderen.

Die Hochwasserkatastrophe lässt wohl niemanden kalt. Kleine Flüsschen sind im Starkregen zu reißenden Strömen geworden, haben Autos, Häuser und Menschen mitgerissen. Vor allem in NRW und Rheinland-Pfalz stehen Menschen vielerorts vor den Trümmern ihrer Existenz. Der blanke Horror.

Hier am Niederrhein hielt die Schockstarre nicht lange an. Kaum war der Gedanke „hoffentlich trifft uns so etwas niemals“ zu Ende gedacht, krempelten viele Frauen und Männer die Ärmel hoch und taten das einzig Richtige: helfen, sammeln und spenden. Einige machten sich auf den Weg in die betroffenen Gebiete, boten ihre Arbeitskraft an, brachten den Betroffenen Lebensmittel und Getränke oder machten sich mit schwerem Gerät, mit Radladern und Lkw, vor Ort nützlich. Andere – die meisten – organisierten Sammelaktionen oder spendeten Geld. Innerhalb weniger Tage kamen Tonnen von Hilfsgütern und unglaubliche Geldsummen zusammen.

Diese Solidarität ist beeindruckend, einfach großartig. Sie nährt sich ohne Zweifel auch aus der Überlegung, dass man selbst auch mal auf Hilfe angewiesen sein kann. Es ist toll, dass die Opfer eine so breite Welle der Unterstützung erleben. Auch die Volksbank Niederrhein und die Rheinische Post haben eine Hilfsaktion initiiert. „Gemeinsam helfen“ heißt sie. Vielen Dank allen, die diese und andere Aktionen unterstützen!

Uwe
    Plien

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