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Rheinberg: Wilder Müll in Rheinberg

Das „R(h)einteam“ in Rheinberg : Betriebsausschuss sagt wildem Müll den Kampf an

Ulla Hausmann-Radau von Bündnis 90/Die Grünen sprach im Betriebsausschuss ein weit verbreitetes Ärgernis an: wilden Müll. Auch in Rheinberg ist das ein Thema.

„Welche Mengen fallen an und was kostet es, diesen Müll zu entsorgen?“, fragte die Politikerin. Klare Antwort: Die Allgemeinheit zahlt. Die genauen Müllmengen ließen sich nicht auf Anhieb ermitteln. Auch in Ossenberg und Orsoy gebe es Stellen, an denen immer wieder Müll wild entsorgt wird. In Ossenberg etwa in Höhe der Dammstraße oder in Orsoy an der alten Kläranlage an der Binsheimer Straße.

Dagegen müsse etwas getan werden, lautete der Tenor. Wenn möglich die Täter ausfindig machen, auf jeden Fall solle der Müll entsorgt werden. Das „R(h)einteam“ wurde ins Gespräch gebracht, jene schnelle Eingreiftruppe, der überwiegend Flüchtlinge angehörten und die mit einem Vorarbeiter in gelben Anzügen im Stadtgebiet für Sauberkeit sorgten. Das „R(h)einteam“ gebe es nach wie vor, es sei auch noch mit dem selben Kleinbus unterwegs, allerdings habe sich die Zusammensetzung verändert. Weniger Flüchtlinge, stattdessen mehr andere Kunden des Jobcenters packten nun mit an, um sich so ein paar Euro dazu zu verdienen.

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DLB-Chef Holger Beck beantwortete auch die Frage nach dem DLB-Fahrrad. Das Elektrodreirad mit Müllbehälter hinten drauf, einst gebraucht für 1000 Euro angeschafft, gebe es noch. Beck: „Es gab einen Herrn dafür, der vom Jobcenter zu uns kam. Aber er hat es sich nicht zugetraut, mit diesem Rad durch die Stadt zu fahren.“ Das Gefährt soll aber bald wieder zum Einsatz kommen – als sichtbares Zeichen dafür, dass die Stadt sich um Sauberkeit kümmert.