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Rheinberg: Wechsel an der Spitze der Feuerwehr

Stellvertretender Wehrchef : Wechsel an der Spitze der Feuerwehr

Theo Geßmann hört nach 18 Jahren als stellvertretender Feuerwehrchef auf. Für ihn kommt Mario Dröttboom.

Die Freiwillige Feuerwehr Rheinberg hat einen neuen stellvertretenden Leiter: Mario Dröttboom. Er löst Stadtbrandinspektor Theo Geßmann ab. Die Amtszeit des langjährigen stellvertretenden Leiters der Feuerwehr endet am 31. Dezember. Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung der Wehr, die Brandinspektor Mario Dröttboom das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen hat, schlug der stellvertretende Kreisbandmeister, Markus Janßen, die Ernennung vor. Sie erfolgt zunächst kommissarisch, bis zum Bestehen der erforderlichen Lehrgänge. Der Stadtrat stimmte der Bestellung nun einstimmig zu. Bürgermeister Frank Tatzel bedankte sich bei Theo Geßmann für die geleistete Arbeit und wünschte Mario Dröttboom viel Erfolg im neuen Amt.

Dröttboom ist seit genau 25 Jahren Mitglied der Feuerwehr. Er war sieben Jahre Löschzugführer Nord (Borth-Wallach-Ossenberg), davor sieben Jahre Gruppenführer in Ossenberg. Momentan steht er der Einheit Ossenberg vor, will sich aber künftig auf sein neues Amt als stellvertretender Wehrleiter konzentrieren. Dröttboom ist 48 Jahre alt, ist verheiratet und hat eine 13-jährige Tochter. Er lebt mit seiner Familie in Borth. Beruflich gehört Dröttboom seit 30 Jahren zur Belegschaft des Landtechnikunternehmens Lemken in Alpen. Er ist dort stellvertretender Bertriebsratsvorsitzender. Dröttboom hofft, dass er Ende Mai auch offiziell einsteigen kann. Bis dahin will er an der Feuerwehrschule in Münster zwei Lehrgänge absolviert und bestanden haben. Sie sind Voraussetzung dafür, dass er die stellvertretende Wehrleitung übernehmen kann. Er freue sich auf die neue Herausforderung, sagte der Borther.

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Unterdessen endet die Amtszeit von Theo Geßmann am 31. Dezember. Dann war er drei Amtsperioden – 18 Jahre lang – Stellvertreter des Wehrleiters. Der Rückzug aus der Wehrleitung bedeutet aber nicht, dass Geßmann die Uniform an den Nagel hängt. „Ich bleibe ehrenamtlich in der Löscheinheit Rheinberg – dazu gehören Rheinberg-Mitte und Millingen – aktiv“, sagt der 61-jährige Rheinberger.

Er war bis Ende 2018 Leiter der Löscheinheit Rheinberg. Wie auch seine beiden Stellvertreter Hans-Theo Rams und Dirk Schröder legte er dann sein Amt nieder. Als Nachfolger sind inzwischen Robert Hahn, Jens Gallois und Markus Geßmann in Amt und Würden. Geßmann war ab 1993 25 Jahre lang Löschzugführer. Der älteste der vier Geßmann-Brüder ist auch hauptberuflich eng mit der Feuerwehr verbandelt. Als Angestellter der Stadt Rheinberg ist er Gerätewart für die Feuerwehr und kümmert sich um die Ausstattung. Eine Funktion, die er noch bis zur Rente ausüben möchte.