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Rheinberg: VHS-Chef rät dringend zu mehr Digitalisierung

VHS-Verbandsversammlung in Rheinberg : VHS-Chef rät dringend zu mehr Digitalisierung

In der ersten VHS-Verbandsversammlung der neuen Ratsperiode gab der Leiter der Volkshochschule, Dr. Jens Korfkamp, einen Ausblick auf die zu erwartenden Folgen der Corona-Pandemie.

In der ersten VHS-Verbandsversammlung der neuen Ratsperiode im Forum des Amplonius-Gymnasiums gab VHS-Leiter Jens Korfkamp einen Ausblick darauf, wie sich die Corona-Pandemie auf die Weiterbildungsarbeit auswirken wird. „Es wird durch den Lockdown im Frühjahr und den jetzigen Teillockdown einen deutlichen Rückgang bei den Teilnehmerentgelten geben“, prognostizierte er, ohne schon konkrete Zahlen nennen zu können. Mit einer existenziellen Bedrohung der VHS-Arbeit sei allerdings nicht zu rechnen.

Das neue Covid-Isolierungsgesetz biete eine Möglichkeit, Defizite auszugleichen. Korfkamp nannte zwei Aspekte, die seiner Ansicht nach für die weitere VHS-Arbeit unerlässlich sind: Zum einen sieht er es als große Herausforderung, Teilnehmer, die durch Corona keine oder weniger Angebote der Volkshochschule genutzt haben, zurückzugewinnen. Zum anderen müsse die Digitalisierung dringend ausgebaut und weiterentwickelt werden. Korfkamp: „Das kostet Geld und Initiative. Umsonst gibt es das nicht.“

In der Verbandsversammlung des Volkshochschul-Zwecksverbands für Rheinberg, Alpen, Sonsbeck und Xanten standen auch Wahlen auf der Tagesordnung. Sie wurden zügig abgewickelt. Zum neuen Verbandsvorsteher wurde Rheinbergs Bürgermeister Dietmar Heyde gewählt, zu seinem Stellvertreter wurde sein Alpener Amtskollege Thomas Ahls bestimmt. Neuer Vorsitzender der Verbandsversammlung ist Erich Weisser (CDU, Rheinberg), Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses ist Tanko Scholten (FOX, Xanten), zur Vorsitzenden des Programmausschusses bestimmte die Versammlung am Montagabend Irmgard Höpfner (CDU) aus Alpen.