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Rheinberg verfolgt genau, was auf Logport VI passiert

Industrieansiedlung im Duisburger Norden : Rheinberg will mehr über Containerhafen wissen

Die Entwicklungen auf dem Gelände Logport VI in Duisburg-Walsum – die ehemalige Papierfabrik – beschäftigen die Stadt Rheinberg weiterhin. Vor allem die Orsoyer, denn Logport VI liegt gleich gegenüber des Stadtteils auf der anderen Rheinseite. Werden dort Container verladen, ist der Krach in Orsoy gut hörbar.

Zuletzt hatte die Verwaltung die Politik im September über die Entwicklung der Industriefläche informiert. Was die Duisburger Hafen AG als Eigentümerin der Flächen und Hafenbetreiberin damals berichtete, reichte den Rheinbergern allerdings nicht aus. Sie baten darum,  einen Vertreter oder eine Vertreterin der Betreibergesellschaft in den Ausschuss einzuladen.

Die Verwaltung lud  schriftlich ein. Aber ohne Erfolg: Die Einladung wurde abgelehnt. Als Begründung führt die „duisport“ Duisburger Hafen AG aus, dass die Folgenutzung durch das bereits bestehende Bauwerk  ersichtlich sei.  Eine Detailplanung für die weitere Bebauung sei Sache des Pächters Maersk in Abstimmung mit der Stadt Duisburg. Es müsse ein Bauantrag gestellt und eine Baugenehmigung erteilt werden.

Weitere Fragen will die Hafen AG gerne beantworten. DSV, ein dänisches Logistikunternehmen, habe inzwischen als erster Pächter den Betrieb auf Logport VI aufgenommen. Auch der Containerterminal will zum Jahreswechsel seinen Betrieb aufnehmen. Ein Kran ist bereits errichtet worden. Ein weiterer Containerterminalkran sei derzeit nicht geplant. Auf der verbleibenden Fläche von rund 17 Hekar wird Maersk, eine dänische Reederei, für zunächst ca. zwölf Hektar einen Bauantrag stellen. Es soll ein ähnliches Bauwerk wie das bestehende von DSV entstehen. Auf den dann verbleibenden rund fünf Hektar verfügt Maersk über eine Option zur Erweiterung.

(up)