Rheinberg: Streetart, Poetry Slam und viel Live-Musik beim 19. MAP-Festival 2018

Rheinberg: Streetart, Poetry Slam und viel Musik

Von Dienstag, 21., bis Samstag, 25. August, findet in der Rheinberger Innenstadt das 19. MAP-Festival statt. Musikalischer Höhepunkt dürfte wieder der Auftritt der Band „Zauberlehrling“ am Samstagabend am Pulverturm sein.

Im nächsten Jahr steht die „20“ für das Rheinberger MAP, die Planungen für das Jubiläumsfestival haben längst begonnen. Doch derzeit ist das Organisationsteam mit den letzten Vorbereitungen für die bevorstehende 19. Auflage beschäftigt. Auch 2018 machen von Dienstag, 21., bis Samstag, 25. August, drei Komponenten das beliebte MAP (Music Art Project) aus: „Das Artlon“ bietet viel Raum für Kunst und Kreatives, in der Aula des Amplonius-Gymnasiums (“Forum“) geben sich wortgewaltige Poetry-Slammer das Mikro in die Hand, und am Pulverturm steht die Bühne für verschiedene Bands.

Beim „Artlon“ erwartet die Besucher eine Streetart-Aktion am Eingang zur Innenstadt. Bunt, kreativ und herzlich wird unter freiem Himmel in der Stadt gesprüht und gemalt. Motto: „Wir bleiben draußen, und nach dem Artlon wird draußen von uns was bleiben.“

Drei Redekünstler treten am Mittwoch, 22. August, ab 19 Uhr (Einlass), beim Poetry-Slam auf die Bühne. Längst ist dieser kein Geheimtipp mehr unter Rheinbergern. Die Wortkünstler präsentieren sich mal schräg und poetisch, mal großschnäuzig und selbstironisch, aber auch feinfühlig und rücksichtslos - durch und durch menschlich eben. Andy Strauß kennt man als ostfriesischen Verfechter der Jogginghose. Seit seinem Slam-Debüt 2006 ist er bekannt im gesamten deutschsprachigen Raum. Josefine Berkholz hat es sich nach Abschluss des Studiums im Bermudadreieck zwischen Slam, Lyrik und Drama bequem gemacht und ist bereits in Russland, Brasilien und den USA aufgetreten. Jule Weber hat 2012 die internationalen deutschsprachigen U20-Poetry-Slam-Meisterschaften gewonnen. Wichtig zu wissen für alle Fans der Wortakrobaten: Karten für den Poetry-Slam gibt es zum Preis von zehn Euro ausschließlich im Vorverkauf in der Buchhandlung Schiffer-Neumann am Holzmarkt in Rheinberg. An der Abendkasse sind keine Karten erhältlich. Wer dabei sein möchte, sollte nicht lang zögern. Die Tickets sind erfahrungsgemäß schnell vergriffen.

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Das Festivalgelände am Pulverturm öffnet am Freitag, 24. August, um 17 Uhr, die Pforten für die MAP-Besucher. Fünf Bands sorgen an diesem Abend für Stimmung. Die „Niederrheinteufel“ aus Budberg sind Vertreter des Deutschrock, „Chapter“ laden mit Rhythmuselementen aus Funk und Classic-Rock zum Tanzen ein. Andre Sinner hat sich zwischen Ruhrpott-Punk und irischem Trinklied angesiedelt und die Heavy-Metal-Malocher von „El Postre“ nehmen die Zuhörer mit auf Schicht. „April Art“ schließlich spielt frischen, zeitlosen Crossover.

Weiter geht’s am Samstag, 25. August, ab 17 Uhr: Mit dabei ist die Band „Bandecho“, die deutschen Pop-Rock bietet. Der „Butterwegge & Band“ bringt neben Songs aus seiner Heimatstadt Duisburg auch Anekdoten aus Backstageräumen, Tourbussen, Ausnüchterungszellen und vom Tresen mit.

„Vintage Neon“ überzeugen mit einer energiegeladenen Mischung aus atmosphärischen Klängen, drückenden Beats und Gute-Laune-Up-Tempo-Nummern. Wer jetzt noch eine bestimmte Band vermisst, wird nicht enttäuscht: Ohne „Zauberlehrling“ kein MAP-Festival. Auch in diesem Jahr stehen die Musiker der Rheinberger Kult-Band selbstverständlich ab 22 Uhr auf der Bühne vor der historischen Kulisse des Pulverturms .An beiden Musikfestivaltagen gilt: Der Eintritt ist frei.