Rheinberg: Stadt kümmert sich künftig um Weihnachtsbeleuchtung

Energieeffiziente Lichtanlage : Stadt kümmert sich künftig um Weihnachtsbeleuchtung

Der Ausschuss für Stadtmarketing hat beschlossen, eine neue und energieeffiziente Lichtanlage zu kaufen. Favorisiert werden „Eiszapfen“.

Bis Weihnachten sind es noch sieben Monate. Aber auch wenn sich die Rheinberger erst einmal auf die warme Jahreszeit freuen: Wenn die Innenstadt im Dezember festlich beleuchtet sein soll, muss jetzt gehandelt werden. Deshalb befasste sich der Ausschuss für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur mit der Frage, wie es mit der Weihnachtsbeleuchtung weitergeht.

Die Werbegemeinschaft hatte in den vergangenen Monaten mehrfach deutlich gemacht, dass sie die Kosten für die Beleuchtung nicht mehr stemmen kann – trotz erheblicher finanzieller Mittel, die die Stadt dafür zur Verfügung gestellt hat. In ihrer Sitzung Ende April hatte die Werbegemeinschaft beschlossen, der Stadt die Lichtanlage zu schenken und vor dem diesjährigen Weihnachtsfest keine Lampen auf eigene Kosten aufhängen zu lassen.

Nur die CDU hätte das Geschenk angenommen – SPD, FDP, Grüne und Linke lehnten das bei allem Respekt vor der Arbeit der Werbegemeinschaft ab. Sie vertraten die Auffassung, dass das Thema endlich geklärt werden müsse, und das gehe nur, wenn man eine leistungsfähige, energieeffiziente Beleuchtung habe. Die solle man neu kaufen und nicht weiterhin an alten Teilen flick­schustern.

In einer zweiten Abstimmung wurde (diesmal einstimmig) beschlossen, dass die Stadt dafür sorgen soll, dass in diesem und den kommenden Jahren eine Weihnachtsbeleuchtung zur Verfügung steht und aufgehängt wird. Favorisiert werden „Eiszapfen“. Nicht nur um die Anschaffung, sondern auch um die Lagerung, die Montage und die Demontage soll sich die Stadt künftig kümmern. Die Kosten für die Eiszapfen-Lampen sollen bei rund 15.000 Euro liegen. Pro Jahr kommen für Lagerung, Montage und Demontage rund 7000 Euro hinzu. Genau muss das noch ermittelt werden.

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