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Rheinberg: Stadt ist weiter auf dem Weg zur „Globalen nachhaltigen Kommune“.

Rheinberg nimmt am Prozess Globale nachhaltige Kommune teil : Ortsteile sollen nachhaltiger werden

Die Stadt Rheinberg ist weiter auf dem Weg zur „Globalen nachhaltigen Kommune“. Die Steuerungsgruppe befasste sich jetzt mit weiteren Leitlinien.

Die Stadt Rheinberg verfolgt das Ziel, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten. Zu diesem Zweck führt sie in dem vom Land NRW geförderten Projekt „Global nachhaltige Kommune“ (GNK) einen von der „Landesarbeitsgemeinschaft 21“ moderierten formalen Prozess durch.

Großen Wert legt die Stadt dabei auf die Einbeziehung der Rheinberger. So besteht eine eigens eingerichtete GNK-Steuerungsgruppe aus über 40 Personen, die einen breiten Teil der Stadtgesellschaft abdeckt – von Vereinen, Verbänden, Schulen, Kirchen und Unternehmen bis hin zu Politik und Verwaltung. Darüber hinaus hat es bereits in einer ersten Online-Befragung die Möglichkeit zur Beteiligung an der Erarbeitung von Visionen zu einem positiven Zukunftsbild in Rheinberg gegeben. Der Zuspruch sei gut gewesen, Ergebnisse flossen in die Arbeit der Steuerungsgruppe ein.

In der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe im September 2021 wurden sechs Handlungsfelder herausgearbeitet, die die Basis für die Nachhaltigkeitsstrategie bilden. Jetzt hat die zweite Sitzung stattgefunden – pandemiebedingt online. Diesmal sollten Leitlinien, die einen allgemein formulierten Rahmen für die Umsetzung des jeweiligen Handlungsfeldes darstellen, erarbeitet werden.

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So beschreibt etwa die Leitlinie „Soziale Gerechtigkeit & Zukunftsfähige Gesellschaft“, dass sich die Menschen und Institutionen in der Stadt Rheinberg für ein friedliches, zukunftsorientiertes Zusammenleben engagieren und Rheinberg eine offene, solidarische Stadt für alle ist, die sich widerstandsfähig für eine nachhaltige Zukunft aufstellt. Ein weiteres Beispiel ist die Leitlinie „Lebenslanges Lernen & Kultur“.

Die Steuerungsgruppe formulierte wesentliche Inhalte der Leitlinien, so dass nun der Weg für die nächste Etappe hin zur Nachhaltigkeitsstrategie geebnet ist. Im letzten Schritt geht es dann an die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen.

Interessierte können sich weiterhin in den Prozess einbringen. Denn flankierend zum wissenschaftlich begleiteten Prozedere soll es bald in einigen Ortsteilen konkret werden. Mit Veranstaltungen zu einer zukunftsfähigen Entwicklung und den Nachhaltigkeitswochen im Sommer gibt es Möglichkeiten, sich zum Thema Nachhaltigkeit einzubringen.

Als Kontakt steht die Stabsstelle Nachhaltigkeit & Klimaschutz, Sonja Helmich, unter Telefon 02843 171-403 oder per E-Mail an sonja.helmich@rheinberg.de und Jens Harnack unter der Telefonnummer 02843 171-493 oder per E-Mail an jens.harnack@rheinberg.de zur Verfügung.

(up)