Rheinberg: St. Josef reicht Bauantrag für neues Hospiz in Rheinberg ein

Bau- und Planungsausschuss : St. Josef möchte neues Hospiz in Rheinberg bauen

Der Antrag liegt seit wenigen Tagen im Stadthaus vor, sagte der Technische Beigeordnete Paus im Bau- und Planungsausschuss.

Die St.-Josef-Krankenhaus-Gesellschaft Moers hat einen Bauantrag bei der Stadt Rheinberg eingereicht. Sie möchte an der Moerser Straße im Windschatten des St.-Nikolaus-Krankenhauses (Psychiatrie) ein neues Gebäude für ein stationäres Hospiz errichten –  in Ergänzung zu dem bestehenden Hospiz im Haus Sonnenschein, das weiterhin in Betrieb bleiben soll. Wie der Technische Beigeordnete der Stadt, Dieter Paus, am Mittwochabend am Ende der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses mitteilte, sieht die Planung Platz für zehn Bewohner in einem flachen Gebäude vor, das an das bestehende Haus angrenzen soll. Dieter Paus: „Der Bauantrag wird jetzt von uns bearbeitet. Ich gehe davon aus, dass er in Kürze genehmigt werden kann. Dem steht meiner Ansicht nach nichts entgegen.“

St. Josef eröffnete das Haus im Juli 1998 im ehemaligen Schwesternheim des alten Rheinberger Krankenhauses. Wie bedeutsam die Einrichtung für den gesamten Niederrhein ist, haben nicht nur  Rheinberger längst erkannt: Mittlerweile 15 examinierte Pflegefachkräfte sowie 15 ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten Schwerstkranke beim Abschiednehmen - von Gewohnheiten, Menschen und vom Leben.

Ein Neubau ist schon seit Jahren geplant. Das Hospiz platzt aus allen Nähten, die Plätze für „austherapierte“ Menschen in der letzten Phase ihres Lebens sind stark nachgefragt. Das Haus, von Beginn an von Beate Bergmann geleitet, hat einen guten Ruf   – wegen seines gut qualifizierten Personals und der guten Pflege und Betreuung. Ein Förderverein begleitet die Arbeit des stationären Hospizes.

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